Musik

Chris Martin stirbt vor Angst

Die VÖ des neuen Coldplay-Albums macht Chris Martin zum Nervenbündel.

Schon vor der Veröffentlichung ihres letzten Albums „A Rush Of Blood To The Head“, jammerte Martin in der Öffentlichkeit darüber, dass er es kaum aushalte, zu erfahren was die Welt von seinem neuesten musikalischen Baby hält. Wenig später wußte er es: Die Platte wurde zum Millionenseller und Coldplay zu weltweiten Superstars.

Neues Album, gleiches Problem: Kaum ist Longplayer Nummer drei, schlicht „X&Y“ betitelt, eingespielt, geht bei Martin wieder das große Muffensausen los. Dem britischen „New Musical Express“ erklärte er jetzt sogar, das er manchmal so panisch werde, dass er schon mal Selbstmordpläne schmiedet: „Ich glaube das Beste für alle wäre, wenn ich einfach sterbe. Das wäre die einzige Möglichkeit, dieses Album zu retten“, sagte er augenzwinkernd.

Zittern bis Juni

Ob es wirklich so drastisch werden muss, darf man angesichts der wohlwollenden Reaktionen auf die ersten Hörproben aber doch bezweifeln. Für Chris Martin wird die Leidenszeit aber trotzdem noch ein bisschen dauern: „X&Y“ kommt erst in anderthalb Monaten, am 6. Juni 2005, auf den Markt.