Im Falle der besungenen Person dürfte die Aussage auch zutreffen, weiß man doch automatisch, wer oder was auf einen zukommt, wenn ein smarter Smokingträger mit Martiniglas in der Hand und Schusswaffe unter dem Jackett die Bildfläche betritt: Bond, James Bond. Fällt allerdings der Name Chris Cornell, wird bei vielen zunächst kein Lämpchen aufleuchten.
Dabei ist der 42-Jährige schon lange im Geschäft. Mitte der Neunziger gelangte der Rockmusiker als Frontmann der Grunge-Heroen von Soundgarden zu schnellem Ruhm. Nach dem Split folgte eine eher ruhige Solophase und mittlerweile ist Cornell mit den Musikern von Rage against the machine unter dem Namen Audioslave wieder gut im Geschäft. Den Bondtrack wird er allerdings ohne seine Bandkollegen performen.
Bass besiegt Sopran
Seit A-Ha 1987 den Track zu The Living Daylights performt haben, hat es keinen männlichen Bond-Interpreten mehr gegeben. Der Titelsong für Casino Royale, den ersten Bond mit Daniel Craig in der Hauptrolle, entstand in Zusammenarbeit mit Musikmastermind David Arnold. Der Film startet am 17. November weltweit in den Kinos.


