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China verspricht mehr Urheberschutz

China und die USA haben sich in bilateralen Gesprächen auf neue Initiativen der chinesischen Behörden gegen Piraterie und für den Schutz geistigen Eigentums geeinigt.

China und die USA haben sich in bilateralen Gesprächen auf neue Initiativen der chinesischen Behörden gegen Piraterie und für den Schutz geistigen Eigentums geeinigt. Die IFPI begrüßte das ihrer Ansicht nach „historische Versprechen“ der chinesischen Vize-Ministerpräsidentin Wu Yi in einer Mitteilung als „großen Schritt vorwärts“ im Kampf gegen einen Piraterieanteil, die im Reich der Mitte bei 90 Prozent liegt. So kündigte die chinesische Regierung eine landesweite Kampagne unter Beteiligung aller Verwaltungseinheiten an, deren Koordination Wu Yi persönlich obliegt. Außerdem will die Politikerin die Strafen für Urheberrechtsverletzer erhöhen, die entsprechenden Landesgesetze novellieren und internationale Konventionen auf dem Gebiet ratifizieren. Über diese Maßnahmen hinaus forderte die IFPI gemeinsam mit dem US-Phonoverband RIAA Frau Wu Yi auf, die Piraterie bis Ende des Jahres auf die Hälfte zu reduzieren und diesen Weg in den nächsten Jahren fortzusetzen, damit sich legale Geschäfte entwickeln könnten und das im TRIPS-Abkommen vorgegebene Niveau zum Schutz geistigen Eigentums erreicht werden könne.