Musik

Charts: Verspäteter Erfolg für Brian Wilsons „Smile“

37 Jahre mussten Beach-Boys-Fans auf die Veröffentlichung des Albums „Smile“ warten. Nun entert der von Brian Wilson mit seiner aktuellen Tour-Band neu eingespielte Longplayer, die deutsche Hitliste auf Position 22.

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung des mythenumrankten Meisterwerks der Popgeschichte verschob sich um rund 37 Jahre. Doch nun entert „Smile“, von Brian Wilson mit seiner aktuellen Tour-Band neu eingespielt, die deutsche Hitliste auf Position 22. Der einstige Kopf der Beach Boys übertrifft mit dem komplexen Geniestreich deutlich sein wesentlich einfacher gestricktes Soloalbum aus dem Sommer dieses Jahres, „Gettin‘ In Over My Head“ (Rang 61). Außerdem macht Kultfigur Tom Waits vor, dass auch schroffe Klänge charts-tauglich sein können. Mit dem kantigen Werk „Real Gone“ steigt er auf Rang 19 in die deutschen Longplay-Charts ein. Höher platziert war Waits hier nur mit den deutlich zugänglicheren Alben „Mule Variations“ (1999 auf vier) sowie „Blood Money“ (neun) und „Alice“ (zehn), die 2002 parallel erschienen. In den Longplay-Charts dieser Woche unterstreichen zudem R.E.M., Rammstein und Pur ihren Ruf als zuverlässige Umsatzbringer.

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