Musik

Charts: Stimmenimitator Brandt bringt Politik in die Charts

Mit einem Song über die umstrittene Steuerpolitik von Bundeskanzler Gerhard Schröder zeigen die Charts ihr politisches Antlitz.

Mit dem Sprung des „Steuersongs“ von der Gerd Show direkt an die Spitze der deutschen Singles-Liste rücken die wirtschaftspolitischen Pläne von Gerhard Schröder auch in den Fokus der plattenkaufenden Öffentlichkeit. Für die Macher der Gerd Show, die BME Medien- und Entertainment Agentur, sowie für Warner Strategic Marketing (WSM) bedeutet das eine historische Leistung. Das findet auch Bernd Dopp, President Warner Music Germany: „Unsere Gratulation gilt Elmar Brand, Peter Burtz und dem WSM-Team um Thomas Schenk, Lars Ingwersen und Rita Flügge-Timm.“ Laut Dopp sei im Zusammenhang mit dem Erfolg des „Steuersongs“ das oft „mißbrauchte Attribut ’sensationell‘ mehr als angebracht“. Die nach nur acht Tagen erreichte Verkaufszahl von fast 600.000 Singles hätte er vor dem Hintergrund des „weiterhin schwierigen Marktes nicht für möglich gehalten“, so Dopp. Auch dem Team von Warner Music Manufacturing Europe bezeugt er eine „großartige Leistung“. Das Werk sei jederzeit „Herr der Lage“ gewesen und „konnte sowohl die Single, als auch alle anderen Charts- und Katalog-Highlights von Warner für den Handel verfügbar halten“. Jamaicas Loverman Shaggy kredenzt indes auf Position 17 in den deutschen Single-Charts seine „Hey Sexy Lady„, während Die Toten Hosen als höchster Neuzugang in der Longplay-Liste auf Platz zwei über den Zusammenhang von „Reich & Sexy“ brüten.

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