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Charts: Slipknot melden sich zurück

Mit Tönen der ganz harten Sorte katapultieren sich Slipknot mit dem Album „Vol.3: The Subliminal Verses“ von null auf zwei.

Mit Tönen der ganz harten Sorte katapultieren sich Slipknot mit dem Album „Vol.3: The Subliminal Verses“ von null auf zwei. Mit dem von Starproduzent Rick Rubin betreuten Werk ist die neunköpfige Metal-Band aus Des Moines damit noch erfolgreicher als mit der CD „Iowa“, die 2001 Platz vier erreichte. Im Jahr darauf geriet die Band ins Kreuzfeuer der Kritik: Es hieß sie sei die Lieblingsgruppe des Erfurt-Amokläufers Robert Steinhäuser gewesen und habe ihn mit angeblich gewaltverherrlichenden Songs zu seiner Bluttat inspiriert – wovon sich Slipknot in einer Beileidsbekundung an die Opfer distanzierte. Henk Hakker, Geschäftsführer Roadrunner Records, ist heute noch erbost über das damalige Medienecho: „RTL, die,Bild‘-Zeitung und – unglaublich, aber wahr, -,Der Spiegel‘ haben damals schlicht die Lüge verbreitet, dass Slipknot in ihren Texten dazu aufrufen würden, Lehrer umzubringen. Das habe ich damals schon nicht weiter kommentiert, und das lass‘ ich auch heute mal schön sein.“

Außerdem wirkt die Fußballbundesligasaison in den deutschen Singles-Charts nach. So finden sich hier gleich zwei Titel, die den deutschen Meister von der Weser feiern. Von Rang 51 auf 44 verbessern sich Die Original Deutschmacher mit „Werder 2004“. Neu auf Rang 93 sind Klaus und Klaus mit der Nummer „Werder Bremen – Der Deutsche Meister kommt vom Weserstrand“.

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