Auf Platz zwei der MusikWoche Top 100 Album-Charts kommt in dieser Woche die kalifornische Metal-Institution Slayer mit „Christ Illusion“ ins Ziel. Das mit dem zurückgekehrten Drummer Dave Lombardo wieder in Originalbesetzung auftrumpfende Quartett serviert darauf kompromisslose Härte und schonungslose Texte über Religion als Geißel der Menschheit und Ursache für Kriege.
Die 1982 gegründete Band erreicht damit eine neue Rekordplatzierung in den deutschen Longplay-Charts nach Rang neun anno 2001 mit „God Hates Us All“. Erstmals tauchten Slayer hier 1988 mit „South Of Heaven“ auf (höchste Platzierung: 23). In die Top 20 schafften es ihre Longplayer „Seasons In The Abyss“ (1990 auf 19) und „Divine Intervention“ (1994 auf Position 18).
Das bekannteste Album der Thrash- und Speed-Metal-Pioniere, das heute allgemein als Genre-Klassiker gefeierte Werk „Reign In Blood“ (1986), schaffte es in Deutschland indes nicht in die Hitliste.



