Wie stets, wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt und Weihnachten vor der Tür steht, bringen die Plattenfirmen jede Menge „Best Ofs“ und „Greatest Hits“ unters Volk, was sich entsprechend in den Charts niederschlägt. So übernimmt in der deutschen Longplay-Hitliste Pink Floyd mit „Echoes – The Best Of“ die Spitzenposition. Unter den Neueinsteigern der Woche finden sich gleich sieben Titel dieser Kategorie.
Madonna platziert sich beispielsweise mit „GHV2“, einer trendigen Abkürzung für „Greatest Hits Volume 2“, direkt auf Rang drei, und auch die Bee Gees reihen sich mit „The Record – Their Greatest Hits“ auf Rang zehn in die Top Ten ein. Ihr Charts-Debüt geben zudem die „Greatest Hits“ von The Cure (22), „The Story So Far – The Very Best Of“ von Rod Stewart (31), „The Best Of“ (38), „The Best Of Mark „Oh (49) und „International Superhits!“ von Green Day (67). Schließlich tummeln sich auch noch Sampler von den Backstreet Boys(sechs), The Corrs (19), den Kastelruther Spatzen (29), Pur(36), Patricia Kaas (44), Tracy Chapman(47), Andrea Berg (71) sowie von Enya (90) in den Top 100.
Nach Rang zwei mit „Let’s Get Back To Bed – Boy!“ und Position 26 mit „French Kissing“ erobert Sarah Connor mit ihrer dritten Single, „From Sarah With Love“, erstmals den deutschen Charts-Thron und verdrängt Afroman mit „Because I Got High“ auf Platz zwei. Der Rapper muss sich trotzdem nicht grämen, denn seine Single hat nach weiteren Nummer-eins-Platzierungen in Großbritannien, Irland, Australien und Neuseeland weltweit bereits mehr als eine Million Abnehmer gefunden.
In den USA übernimmt Britney Spears mit „Britney“ die Spitzenposition in den LP-Charts. Doch auch sie bekommt die Entwicklung sinkender Verkaufszahlen der Top-Ten-Titel in diesem Jahr zu spüren. Mit 746.000 abgesetzten Alben in der Startwoche erreicht sie zwar nach wie vor ein imposantes Ergebnis, bleibt aber um rund eine halbe Million hinter der Erstwochenbilanz des Vorgängeralbum „Oops!… I Did It Again“ zurück.
In Frankreich verbucht Celine Dion mit „Sous Le Vent“, im Duett mit Garou, ihren vierten Singles-Spitzenreiter. So oft auf eins stand hier ansonsten nur Elton John.



