Das Kylie-Minogue-Fieber grassiert nun auch in Deutschland: Nach dem Triumph in Großbritannien , katapultiert sich die Australierin nun in den Media-Control-Charts mit dem Longplayer „Fever“ von null auf eins. Es ist ihr erster Album-Spitzenreiter in Deutschland. Bei den Singles rangiert sie mit „Can’t Get You Out Of My Head“ auf dem zweiten Platz. Hier hatte sie anno 1988 mit „I Should Be So Lucky“ den Charts-Thron erobert.
Zwei weitere Hitlisten-Helden der Achtziger, die wie Kylie Minogue in dieser Dekade Nummer-eins-Hits landeten, finden sich derzeit ebenfalls wieder in den Top 100. Rick Astley liegt mit dem Titel „Sleeping“ auf Rang 73 (Vorwoche: 63). 1987 verbuchte der Pop-Beau mit „Never Gonna Give You Up“ und „Whenever You Need Somebody“ zwei Spitzenreiter hintereinander. Auf Position 57 (Vorwoche 47) ist Sandra mit dem Titel „Forever“ platziert. Wie Rick Astley hatte sie ihren größten Knaller gleich zu Begin ihrer Karriere: „Maria Magdalena“ war 1985 top in Deutschland.
Produziert wird Sandra nach wie vor von ihrem Ehemann Michael Cretu. Der ist mit seinem Erfolgsprojekt Enigma auch in den Longplay-Charts präsent: Die CD „LSD – Love Sensuality Devotion“ (wie die Sandra-Single bei Virgin erschienen) ist zweithöchster Neueinsteiger auf Rang acht.
Nach längerer Auszeit vom Musikgeschäft und Klosteraufenthalt meldet sich Songwriter-Legende Leonard Cohen in den deutschen Charts zurück und landet mit „Ten New Songs“ auf Rang 16 die höchste Position aller Studioalben seiner Karriere. Erfolgreicher war der heute 67-jährige Kanadier nur mit einem speziellen Sampler für den deutschsprachigen Markt namens „Liebesträume“, der 1981 bis auf Rang drei kam. Ansonsten verzeichnete er noch mit seinem 1974er Album „New Skin For The Old Ceremony“ auf Platz 17 eine Notierung in den Top 20. Auf dieser Platte findet sich mit „Lover Lover Lover“ auch Cohens größter Single-Hit in Deutschland, der es bis auf Position neun brachte.
Die Hermes House Band platziert bei den Singles zwei Coverversionen direkt hintereinander mit dem Doris-Day-Evergreen „Que Sera Sera“ auf 21 sowie ihrer Adaption von John Denvers „Country Roads“ auf 22.



