Auch in dieser Woche beißen sich in den deutschen Longplay-Charts die hochkarätigen Neueinsteiger an Herbert Grönemeyers „Mensch“ die Zähne aus. Der andauernden Beliebtheit des Albums, das sich in der fünften Woche in Folge auf Platz eins hält, müssen sich selbst die Rolling Stones beugen. Die durch vier neue Songs angereicherte Hitkollektion „Forty Licks“ springt von Position null auf zwei. Die jetzt vier Rock’n’Roll-Heroen verpassen damit knapp ihre siebte Nummer eins in der deutschen Album-Hitliste.
Von null auf drei katapultiert sich Peter Maffay mit „Tabaluga und das verschenkte Glück„. Es ist die sechste Kindermusical-Platte mit dem grünen Drachen, die sich in den Longplay-Charts platziert. Den Auftakt machte das schlicht „Tabaluga“ betitelte Album, das 1983 bis auf Platz zwei kam. 1986 stand „Tabaluga und das leuchtende Schweigen“ auf dem Charts-Gipfel. „Tabaluga und Lilli“ brachte es 1993 bis auf Position vier. 1994 folgten gleich zwei weitere Tabaluga-Tonträger, nämlich „Tabaluga oder die Reise zur Vernunft“ (höchste Position: 31) und „Tabaluga und Lilli live!“ (14).
Anhaltender Beliebtheit erfreuen sich zwei britische Vertreter gediegenen Gitarrenrocks. „The Ragpicker’s Dream„, das neue Solo-Werk des Dire-Straits-Bosses Mark Knopfler, entert die Charts auf Rang sechs. Chris Rea startet mit dem bluesbetonten Werk „Stony Road“ auf Platz elf – zur Freude seiner neuen Plattenfirma edel.
Titel der eben genannten Interpreten fanden sich bereits auf Compilations der Reihe „KuschelRock“, die auch in diesem Herbst Hochkonjunktur hat. So nimmt die aktuelle Doppel-CD „KuschelRock 16“ sofort die Spitze der Top 30 Compilations. Die DVD „Best Of KuschelRock“ debütiert hier auf Platz 18.
Bei den Singles landet Hardrock-Urgestein Ozzy Osbourne mit „Dreamer“ auf Platz vier seinen größten Hit in Deutschland nach dem legendären „Paranoid“, Nummer eins 1970 mit seiner Band Black Sabbath.
Scooter verbucht weiterhin internationale Erfolge. Nachdem die Techno-Formation kürzlich Gold in Großbritannien für das Album „Push The Beat For This Jam“ und die Single „Ramp! (The Logical Song)“ erntete, steht ihre Adaption des Supertramp-Klassikers nun auf Platz eins der Singles-Charts in Australien.



