Die amerikanische Goth-Rockformation Evanescence macht mächtig Wind in den deutschen Charts. Ihr Debütalbum „Fallen“ setzt sich direkt aus dem Stand auf Rang drei. Die Single „Bring Me To Life“ verbessert sich gleichzeitig von acht auf zwei. Das Stück ist auch bekannt aus dem Soundtrack zum Kinofilm „Daredevil“ (Platz 99 Longplay). Matthias Lumm, Director Alternative/Urban bei Sony Music International (SMI) würdigt den Durchbruch von Evanescence als nicht alltäglichen Triumph, „da es uns hier gelungen ist, einen Newcomer mit Single und Album ganz oben zu platzieren – noch dazu von einer Rock-Band mit weiblicher Stimme“.
Obwohl „Daredevil“ nicht besonders eingeschlagen habe, sei der Song den Besuchern, die den Film sahen, im Gedächtnis geblieben. Zu den Faktoren für den Erfolg zählt er zudem eine ProSieben-Kooperation mit Einsatz des Titels im Trailer für die Serien „Buffy“ und „Angel“, den häufigen Einsatz des Videos auf Viva, die Beachtung durch die kredible Rock-Presse von „Orkus“ bis „Visions“ und eine TV-Kampagne. „Bei amazon.de lagen alleine 4000 Vorbestellungen vor. Insgesamt haben wir rund 50.000 Stück in der ersten Woche ausgeliefert“, so Lumm. Längerfristig hofft er auf Gold, da weitere Werbe- und PR-Maßnahmen anstehen, wenn die Band nach Deutschland kommt, um bei Rock am Ring/im Park auf der Hauptbühne aufzuspielen.
Auf Rang eins der Longplay-Charts setzt sich Alexander mit „Take Your Chance“ und sorgt somit, Singles und Alben zusammengenommen, für die fünfte Nummer eins der „Superstar“-Riege und damit für einen weiteren Erfolg für BMG Berlin und Produzent Dieter Bohlen. Bei den Singles hat „Superstar“-Endrundenteilnehmerin Vanessa aber auch ohne Bohlens Ägide Erfolg. Im Verbund mit Rapper Trooper Da Don platziert sie den Song „Ride Or Die (I Need You)“ auf Rang fünf.
Die Spitze der Singles übernimmt US-HipHopper 50 Cent mit „In Da Club“. In den USA hat er mit diesem Song auf zwei und „21 Questions“, einer Kollaboration mit Nate Dogg, auf Position vier gleich zwei Hit-Eisen im Feuer.
Dass deutsche Dance-Nummern nach wie vor zum Exportschlager taugen, beweist Tomcraft. Der Münchner DJ und Produzent stürmt in Großbritannien mit der Single „Loneliness“ von null auf eins.



