Musik

Charts KW13: 50 Cent macht jede Menge Dollars

Ein New Yorker Rapper verhehlt seine pekuniären Präferenzen nicht und lässt tatsächlich die Kassen klingeln. Das tun auch die „Superstars“, „Pop Idols“ und „Starmaniacs“ in Deutschland, Großbritannien und Österreich.

Der amerikanische Rapper 50 Cent mischt die internationalen Charts mächtig auf und ist auf dem besten Weg, die erstgenannte Alternative seines Albumtitels „Get Rich Or Die Tryin'“ zu verwirklichen. Die zweite erwähnte Möglichkeit hat indes einen bitteren realen Hintergrund, da der Musiker vor einigen Jahren bei einem Mordanschlag durch neun Schüsse schwer verletzt wurde. In den USA steht das von Dr. Dre und Eminem betreute offizielle Debütalbum des New Yorkers nun auf Rang eins, ebenso die Single „In Da Club“. In den deutschen Top 100 Longplay macht das Album einen Sprung von zehn auf fünf. Hier ist der wortgewaltige Straßenpoet auch auf dem Soundtrack zu „8 Mile“ präsent, der diese Woche Rang 21 einnimmt. Dick dabei ist der aufstrebende HipHopper mit seinem Album auch in den Euro-Charts (acht) und in Großbritannien (zehn, Vorwoche acht).

Das „Deutschland sucht den Superstar“-Album „United“ verteidigt erneut die Führung der Longplay-Charts und hat mit 900.000 verkauften Alben schon Dreifach-Platin erreicht. Mit der Single von Sieger Alexander, „Take Me Tonight“, steht der nächste Spitzenreiter de facto fest, da BMG Berlin schon nach dem ersten Verkaufstag am 17. März Platin für 500.000 Einheiten meldet.

Gareth Gates, bei der britischen Superstarsuche ermitteltes „Pop Idol“, landet mit dem Titel „Spirit In The Sky“ im Verbund mit den Fernsehkomikern The Kumars in den UK-Charts seinen vierten Nummer-eins-Hit. Der Song steht bereits zum dritten Mal auf dem britischen Charts-Thron nach dem Original von Norman Greenbaum im Jahre 1970 und der Version von Doctor & The Medics, die 1986 das Vereinigte Königreich entzückte.

Noch höhere Charts-Wogen als in Deutschland oder Großbritannien löste die österreichische „Superstar“-Version namens „Starmania“ aus. In den Longplay-Charts der Alpenrepublik belegen die „Starmania“-Helden mit den Alben „Best Of Duets“, „Best Of Finals“ und „Best Of Qualification“ die Ränge eins, zwei und sieben. Das österreichische Alexander-Pendant Michael Tschuggnall führt mit dem Song „Tears Of Happiness“ die Single-Hitliste an vor den versammelten Starmaniacs mit „Tomorrow’s Heroes“.