Alanis Morissette muss in Deutschland in dieser Woche wieder Anastacia den Vortritt lassen, die mit „Freak Of Nature“ auf den Charts-Thron zurückkehrt und die kanadische Sängerin auf Platz zwei verdrängt. International ist Frau Morissettes Album „Under Rug Swept“ zurzeit aber in jedem Fall der Abräumer. Die Platte nimmt die Spitzenposition in den USA, in den Euro-Charts, in der Schweiz, in Norwegen und in Italien ein. Auf Platz zwei rangiert das Album in Großbritannien, Frankreich, Österreich und den Niederlanden.
Kräftigen Aufwind in den deutschen Charts verspürt Lenny Kravitz nach seinen Auftritten in „Wetten, dass…?“ und bei der Echo-Verleihung. Sein aktuelles Studioalbum „Lenny“ macht als Top-Aufsteiger einen gewaltigen Satz von 74 auf 13. Die „Greatest Hits“ des Soul-Rockers positionieren sich als Wiedereinsteiger auf Platz 30. Und bei den Singles kehrt seine Maxi „Stillness Of Heart“ auf Rang 55 in die Top 100 zurück.
Auf dem Vormarsch ist auch die neue Frank-Sinatra-Zusammenstellung „Romance – 50 Love Songs By Frank Sinatra“ von Warner Strategic Marketing, die sich von Rang 35 auf 21 verbessert. Den größten LP-Hit landete das Vorbild von Robbie Williams in Deutschland anno 1966 mit dem Album „Strangers In The Night“, das es bis auf Platz drei brachte und 24 Wochen in den Top Ten verweilte.
Nach ihren Echo-Ehrungen reihen sich auch Dido mit „No Angel“ auf Platz 60, Seeed mit „New Dubby Conquerors“ (69) und Rammstein mit „Mutter“ auf Rang 100 erneut in die Longplay-Hitliste ein.
In den USA verzeichnen diverse Grammy-Gewinner kräftige Zugewinne. Der vierfach preisgekrönte Bluegrass-Soundtrack zum Coen-Brüder-Spaß „O Brother, Where Art Thou?“ stürmt von 15 auf zwei – und verkaufte sich mit 209.000 abgesetzten Exemplaren um 259 Prozent besser gegenüber der Vorwoche. Von 20 auf vier klettert das Album „Songs In A Minor“ der fünffachen Grammy-Siegerin Alicia Keys, und die mit vier Preisen bedachten Mannen von U2 springen mit „All That You Can’t Leave Behind“ von 21 auf zehn.
Nach Platz 14 mit der Single „To Get Down“ landet der Bückebürger Techno-Crack Timo Maas auch mit dem Album „Loud“ einen Hit in Großbritannien mit einem Einstieg auf Rang 41.



