Aus dem Stand die Führung der deutschen Longplay-Charts übernimmt Alanis Morissette mit „Under Rug Swept“. Es ist hier ihr zweiter Spitzenreiter nach „Supposed Former Infatuation Junkie“ 1998. Ebenfalls unter die Top Five brachten es „Jagged Little Pill“ (1995 auf drei) und ihr „Unplugged“-Album, das im Jahr 1999 Platz fünf erreichte.
Die Teilnehmer an der deutschen Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest finden sich in großer Zahl nun auch in den Verkaufs-Charts wieder – allerdings mit anderer Gewichtung als in Kiel. So reiht sich Tallinn-Fahrerin Corinna May mit „I Can’t Live Without Music“ auf Rang 72 der Singles-Hitliste erst an vierter Stelle der internen Grand-Prix-Singles-Wertung ein. Vor ihr rangieren noch die Kelly Family mit „I Wanna Be Loved“ auf Platz 31, Isabel mit „Will My Heart Survive“ auf 36 und Normal Generation? mit „Hold On“ auf Position 54.
Des weiteren rangieren in den Top 100 von den deutschen Grand-Prix- Kandidaten Natalie mit „Don’t Say Goodbye“ auf Position 78 und Nino de Angelo mit dem Song „Wenn du lachst“ auf Position 100. Und in den Longplay-Charts liegt Linda Carriere mit der CD „She Said…“ neu auf Rang 53 im Rennen. Darauf findet sich ihr Grand-Prix-Beitrag „Higher Ground“, den es nicht als Single gibt. Und in den Compilation-Charts steigt die Kopplung „Countdown Grand Prix Eurovision“ 2002 von 21 auf 13.
Dass Jazz auch heute noch massenkompatibel sein kann, beweist nach Diana Krall jetzt die Pat Metheny Group mit dem Album „Speaking Of Now“, das die deutsche Hitliste auf Platz 24 entert.
Von der Publicity aufgrund ihrer fünf Grammy-Gewinne profitiert Alicia Keys auch in Deutschland deutlich: Ihr Album „Songs In A Minor“ verbessert sich von Rang 27 auf 13.



