Norah Jones erobert mit ihrem neuen Album, „Feels Like Home“, wie erwartet souverän die Führung in den deutschen Longplay-Charts. Das Album verkaufte laut den täglichen Trendcharts von Media Control in der Startwoche im Schnitt rund fünfmal so viele Einheiten wie der zweitplatzierte Titel in den Top 100 Longplay, „Dick This!“ von Dick Brave & The Backbeats. „Feels Like Home“ hat bereits die Marke von 200.000 verkauften Exemplaren überschritten und damit Platin sicher. Zugleich klettert ihr mit acht Grammys geehrtes Debütalbum, „Come Away With Me“, von 16 auf drei. Der Dauerbrenner rangiert bereits in der 86. Woche in den deutschen Charts. Das Album aus dem Jahr 2002 verkaufte weltweit mehr als 18 Millionen Exemplare, davon allein über 600.000 in Deutschland.
Manuela Kohn, Senior Product Manager bei Capitol, erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass Norah Jones mit ‚Feels Like Home‘ auf Anhieb die Spitze der Charts erobert hat und dass das Vorgängeralbum, ‚Come Away With Me‘, nach wie vor so viele Käufer in Deutschland findet.“ Der neuerliche Triumph mit „Feels Like Home“ sei „ein Beweis dafür, dass sich gute und qualitativ hochwertige Musik auch in Zeiten von so genannten Superstars immer durchsetzen wird. Norah Jones‘ Musik ist außergewöhnlich und trifft mitten ins Herz“. Eine am 7. Februar angelaufene TV-Kampagne für das Album auf Sat 1, ProSieben, RTL und Viva läuft noch bis zum 27. März.
Laut Manuela Kohn zählt zu den Eckpfeilern der Werbe- und PR-Aktivitäten auch die Akquise zahlreicher Features online und im Printbereich, unter anderem im „Rolling Stone“, „stern“, „Spiegel“, „Focus“ oder „Prinz“ sowie die Präsentation bei diversen Radiostationen als „Album der Woche“. Für anhaltende Publicity sorgen Kinowerbung in allen Cinemaxx-Filmtheatern auf 337 Leinwänden in 29 Städten vom 26. Februar bis 24. März, ein Auftritt bei „Wetten, dass…?“ am 27. März sowie eine Deutschland-Tour mit Konzerten Ende April sowie im Juni. Weltweit wurde „Feels Like Home“ in 5,2 Millionen Exemplaren ausgeliefert. Das Album eroberte außer in Deutschland auch schon die Spitze in den Euro-Charts, in Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Norwegen, Frankreich, Italien und Österreich sowie Platz zwei in Australien.
Die Charts-Tauglichkeit anspruchsvoller Musik beweisen nicht zuletzt Songwriter-Genius Kurt Wagner und seine Band Lambchop, die mit ihren zwei CDs, „Aw Cmon/No You Cmon“ (Labels/Virgin), im Doppelpack auf Rang 26 neue Charts-Höhen in Deutschland erklimmen. „Wir haben einfach einen Lauf in den Charts und gewöhnen uns langsam daran“, freut sich Produktmanagerin Simone Mernke von Labels mit Verweis auf Wir sind Helden (diese Woche auf sieben) und Air (derzeit auf 20, höchste Position fünf). „Die Fanbase ist hier natürlich glücklich, zwei hochwertige Alben praktisch zum Preis von einem zu bekommen“, erklärt Mernke. Eine Printkampagne deckte neben der Musikpresse auch Gazetten wie die „taz“, „Brand Eins“ oder die „KulturNews“ ab. Direktmarketingaktionen über spiegel.de und amazon.de sowie Kultursendungen in Radio und Fernsehen sorgten darüber hinaus für Aufmerksamkeit. Neun Deutschlandkonzerte ab 6. März garantieren konstantes Medieninteresse für die Leisetreter aus Nashville.
Die Toten Hosen landen mit „Friss oder stirb“ (Platz sechs) ihren 25. Charts-Entry bei den Singles seit 1985, als die Düsseldorfer Band mit dem Track „Liebesspieler“ erstmals in der Media-Control-Liste auftauchte. Seitdem konnte die Band mit „Zehn kleine Jägermeister“ 1996 einen Nummer-eins-Hit aufweisen. Sonst lagen nur „Sascha… ein aufrechter Deutscher“ (1993) und „Pushed Again“ (1998), die beide Position vier erreichten, noch vor der Platzierung des aktuellen Liedes von Campino & Co. „Friss oder stirb“ ist die erste Veröffentlichung der Band bei Sony Music Domestic, nachdem die Toten Hosen zunächst bei Virgin waren und später zu eastwest/Warner wechselten. Auf ein Album muss Sony indes noch länger warten, da die Single kein Vorbote eines neuen Longplayers ist. „Wir hatten einfach mal wieder Lust auf Vollgas ohne taktisches Geplänkel. Wer unsere harte Seite am liebsten hat, kommt hier voll auf seine Kosten“, kommentiert Campino den Schnellschuss.
Bei den Compilations räumen Tonträger zu Fernsehmusikformaten ab. Neuer Spitzenreiter und sogar meistverkaufter Longplayer der Woche nach Norah Jones ist die Kopplung „Die Hit-Giganten Vol. 2 – Schmusesongs“ zur Sat 1-Show mit Hugo Egon Balder. Von null auf drei schießt „Die ultimative Chart-Show – Die erfolgreichsten deutschen Hits“ zur RTL-Sendung mit Oliver Geißen.



