Soul-Charmeur Stefan Gwildis schießt mit seinem neuen Album „Heut ist der Tag“ von null auf zwei in den Musikwoche Top 100 Longplay. Der Sänger und Songschreiber setzt dabei mit Erfolg großteils auf eigene Stücke, die er aber auch wieder ergänzt durch deutschsprachige Adaptionen amerikanischer Soul-Klassiker – wie „Yellow Moon“ von den Neville Brothers oder „Dancing In The Street“ von Martha And The Vandellas, das der Hamburger lokalpatriotisch in „Tanzen übern Kiez“ transformiert hat. Gwildis besteigt erstmals das Siegerpodest. 2004 hatte er es mit „Neues Spiel“ auf Rang 32 gebracht, 2005 kam der bei 105 Music unter Vertrag stehende Künstler mit „Nur wegen dir“ bereits bis auf Position elf.
Nelly Furtado behauptet sich auf der Spitzenposition der Longplay-Hitliste mit „Loose„, während Carla Brunimit „No Promises“ nunmehr Position drei innehat. Roger Cicero kehrt in die Top Ten zurück: Sein Album „Männersachen“ macht einen Sprung von 12 auf acht. Zweithöchster Neueinsteiger ist Helge Schneider. Der Komiker, der derzeit im Kino als Adolf Hitler in „Mein Führer“ zu sehen ist, platziert seine neue CD, „I Brake Together„, auf Rang 20.
Nelly Furtado bleibt auch bei den Singles das Maß aller Dinge mit „All Good Things (Come To An End)„. Die Hit-Single enthält Furtados Solofassung wie auch die Duettversion mit Reamonn-Sänger Rea Garvey. Als bester Neueinsteiger der Woche auf Platz zwei profiliert sich Nevio, Hoffnungsträger der Universal Music Domestic Division (UDD), mit „Amore Per Sempre„. Am 16. Februar erscheint „Nevio„, das Debütalbum des 26-jährigen Deutsch-Italieners, der selbst komponiert, textet, im eigenen Studio produziert und arrangiert. Im vergangenen Jahr belegte er bei „Deutschland sucht den Superstar“ Rang vier.
Von elf auf drei verbessert sich die finnische Rock-Band Sunrise Avenue mit „Fairytale Gone Bad„. Der Song, ein Dauerbrenner im Radio-Airplay, erreicht damit in der 23. Woche seiner Charts-Zugehörigkeit erstmals einen Platz auf dem Treppchen. Er ist zudem ein Download-Hit mit Platz zwei bei iTunes und Musicload und Platz drei bei AOL. Die Plattenfirma feiert Sunrise Avenue als „zweiten Newcomer-Act, den EMI Music Germany nach LaFee in den letzten Monaten erfolgreich im deutschsprachigen Raum etabliert hat“. Das Album „On The Way To Wonderland“ klettert von 42 auf 33.
In den MusikWoche Top 30 Compilations macht „Die ultimative Chart Show – NDW“ einen Satz von Rang 21 auf die Poleposition. Dadurch rutschen die „Après Ski-Hits 2007“ auf Rang zwei und „Dream Dance 42 – The Best Of Dream House & Trance“ auf drei ab. Bemerkenswert ist, dass die aktuelle Compilations-Hitliste keinen einzigen Neueinsteiger verzeichnet.
Das Münchner Dance- und Elektroniklabel Great Stuff landet einen Coup mit Platz drei in den britischen Singles-Charts für „Perfect Exceeder“, einen Mix aus dem Instrumental-Clubhit „Exceeder“ von Mason und dem Vokalstück „Perfect“ von Princess Superstar.



