Eine Wiederauferstehung feiern Tic Tac Toe mit dem Singles-Topeinstieger „Spiegel“ auf Rang acht. In Originalbesetzung gelingt dem Rap-Trio, einem der erfolgreichsten deutschen Acts der Neunziger, als einzigem Neueinsteiger direkt der Sprung in die Top Ten. Dabei lassen Jazzy, Lee und Ricky so namhafte Konkurrenten wie Depeche Mode (von null auf elf mit „A Pain That I’m Used To“) und Robbie Williams (neu auf 14 mit „Advertising Space“) hinter sich. Vorne bleibt auf den Medaillenplätzen alles beim Alten: Madonna thront mit „Hung Up“ vor Xavier Naidoo mit „Dieser Weg“ und Melanie C mit „First Day Of My Life“. Passend zum Fest verbessert sich „Christmas In My Heart“ von Sarah Connor, Titelsong ihres Weihnachtsalbums, von neun auf vier.
In den MusikWoche Top 100 Longplay lässt Xavier Naidoo nichts anbrennen und bleibt mit „Telegramm für X“ das Maß aller Dinge. Robbie Williams verharrt mit „Intensive Care“ auf Position zwei, während Enya mit „Amarantine“ von Platz vier auf drei klettert. Eine Steigerung um neun Plätze bringt James Blunt mit „Back To Bedlam“ wieder zurück in die Top Ten. Von nur drei Neueinsteigern ist „Heimspiel – Live in Düsseldorf“, eine neue DVD der Toten Hosen, auf Rang 23 am erfolgreichsten.
Als ereignisarm stellt sich auch die Lage in den MusikWoche Top 30 Compilations dar. „Bravo – The Hits 2005“ rangiert weiter ganz oben auf dem Podium vor „The Dome Vol. 36“ und „Die Hit-Giganten – Lovesongs“. Aus der CD-Serie zum Sat.1-Format mit Hugo Egon Balder platzieren sich überdies noch „Die Hit-Giganten – Weihnachten“ (mit Aufstieg von elf auf acht) und „Die Hit-Giganten – Rocksongs“ an neunter Stelle unter den ersten Zehn.



