Musik

Charts KW 51: Sarah Connor hat den Schlüssel zum Erfolg

Mit etwas Anlaufzeit erklimmt die bekannteste Tochter Delmenhorsts zum zweiten Mal den Charts-Thron. Außerdem weihnachtet es kräftig in den deutschen Hitlisten.

In der vierten Charts-Woche erobert Sarah Connor im Verbund mit der A-Cappella-Formation Naturally 7 mit der Maxi „Music Is The Key“ die Pole Position der deutschen Singles-Hitliste. Für die Soul-Pop-Chanteuse ist es die zweite Nummer eins nach „From Sarah With Love“ 2001. Weitere Top-Ten-Singles verbuchte die Delmenhorsterin ebenfalls vorletztes Jahr mit „Let’s Get Back To Bed – Boy!“ sowie 2002 mit „Skin On Skin“ und ihrer Kooperation mit Wyclef Jean, „One Nite Stand (Of Wolves And Sheep)„, die es beide auf Rang fünf brachten. Auch alle drei Longplay-Veröffentlichungen ernteten Notierungen im Charts-Vorderfeld. Connors Debüt, „Green Eyed Soul„, kletterte 2001 bis auf Platz zwei. Es folgten die CDs „Unbelievable“ (Rang zehn 2002) sowie „Key To My Soul„, die in dieser Woche die bisherige Spitzenplatzierung acht egalisiert. Nicht zu vergessen bei den Connor-Erfolgen die DVD „A Night To Remember„, die kürzlich Rang 56 der Top 100 Longplay erklomm.

Klare Dominanz auf dem Markt der Weihnachtstonträger üben die TV Allstars aus. Der Schulterschluss der „Popstars“ No Angels, Bro’Sis, Overground, Preluders, Fabrizio und Jess mit den „StarSearch“-Helden Martin Kesici, Michael Wurst, Thomas Wohlfahrt, Stefanie Krämer, Daniel, Senta und Oliver sowie mit „Deutschland sucht den Superstar“-Finalist Nektarios auf „The Ultimate Christmas Album“ zahlt sich mit dem höchsten Neueinstieg auf Rang vier aus. Und bei den Singles liegt die Casting-Show-Clique mit ihrer Version von „Do They Know It’s Christmas“ zugunsten der SOS Kinderdörfer auf Rang fünf. Das Original des Stücks schrieb Bob Geldof 1984 zugunsten der Welthungerhilfe für Äthiopien. Ein Staraufgebot mit Sting, Paul McCartney, Phil Collins, Paul Young, Duran Duran, Wham!, U2, Culture Club, Heaven 17 und den Eurythmics nahm den Song unter dem Projektnamen Band Aid auf. Der Titel war damals Spitzenreiter in Deutschland und Großbritannien und erreichte in den USA Rang 13.

Mit Produktionen zum Fest tummeln sich in den Top 100 Longplay neben den TV Allstars noch Wolfgang Petry, der auf Rang 63 „Freudige Weihnachten“ ankündigt, Udo Jürgens mit der auf Tonträger wie als DVD erhältlichen Sammlung „Es werde Licht – Meine Winter- und Weihnachtslieder“ (65) sowie Helmut Lotti mit „The Christmas Album“ auf 78. In der Compilation-Hitliste steigen „Rock Christmas – The Very Best Of“ von zehn auf fünf und die „Christmas Classics 2003“ von 27 auf 17. Neu auf 18 ist die Kopplung „Weihnachten mit Gute Zeiten Schlechte Zeiten“ dabei, auf der die Schauspieler aus der Daily Soap ihr Gesangstalent demonstrieren. Und bei den Singles präsentiert Parodist Herbie G. mit der Maxi „Herbie G. singt Weihnachtslieder“ Christmas-Klassiker à la Grönemeyer (55). Die No Angels mischen nicht nur kräftig bei den TV Allstars mit, sondern verabschieden sich zudem mit einer erfolgreichen Hit-Retrospektive standesgemäß von ihren Fans. Ihr „Best Of“ ist denn auch Charts-Neuzugang auf Rang fünf.

Universal Music International vermeldet imposante Bilanzen für The Black Eyed Peas: Ihr Album „Elephunk“ hat weltweit nun schon zwei Millionen Abnehmer gefunden, die Hälfte davon außerhalb der USA und Kanadas. Die Single „Where Is The Love?“ ist laut Universal mit 1,4 Millionen verkauften Exemplaren global die erfolgreichste Single des Jahres. Der Ohrwurm war Nummer eins in elf Ländern, darunter in Deutschland und Großbritannien. Die aktuelle Single, „Shut Up„, liegt in Deutschland auf Platz vier.