„8 Mile“, das Schauspieldebüt von Rap-Heros Eminem, sorgt nicht nur für volle Kinos. Der Original-Soundtrack klettert jetzt von drei auf eins und verdrängt die wochenlang übermächtigen Alben von Herbert Grönemeyer und Robbie Williams. Es ist der erste Soundtrack seit „City Of Angels“ 1998 und erst der 14. Soundtrack überhaupt auf Platz eins in Deutschland. Zeitgleich mit diesem Coup drängt bereits der ergänzende Tonträger „More Music From 8 Mile“ nach und entert die Top 100 auf Rang 19 – allerdings ohne Eminem-Beiträgen. Dessen aktuelle Massenwirksamkeit manifestiert sich indes mittels seiner Longplayer „The Eminem Show“ auf Rang fünf und Wiedereinsteiger „The Marshall Mathers LP“ auf 70. Bei den Singles liegt seine „8 Mile“-Auskopplung „Lose Yourself“ auf Platz zwei. In den USA führt sie seit zwölf Wochen die Charts an.
Nach dem Tod von Maurice Gibb kehrt der Bee-Gees-Sampler „The Record – Their Greatest Hits“ auf Rang 44 zurück in die Top 100. Posthum reüssiert auch die 2001 tödlich verunglückte R&B-Sängerin Aaliyah, deren Single „Miss You“ auf Rang acht debütiert.
In den USA übernimmt die für acht Grammys, drei Brit Awards und einen Echo nominierte Norah Jones mit dem Album „Come Away With Me“ in der 46. Woche erstmals die Spitze. In Deutschland war die Platte letzte Woche Wiedereinsteiger auf 65, verbessert sich nun erneut auf 58 und steht unmittelbar vor Goldstatus.
Korrektur: In der vergangenen Woche war in der Grafik „Gewichtete Charts-Anteile“ aufgrund eines Versehens von Media Control der Wert von EMI Catalogue Marketing (EMA) mit 1,08 Prozent zu niedrig. Der richtige Wert betrug 4,89 Prozent. Media Control hatte bei der Erhebung irrtümlicherweise die Nummer-eins-Compilation „Après Ski-Hits 2003“ Capitol statt EMA zugerechnet. Ebenfalls zu korrigieren ist daher der Wert von Capitol. Er betrug 16,12 statt 19,93 Prozent.



