Als zweithöchster Neuzugang der 49. Chartsausgabe in diesem Jahr rangiert auf Platz 25 bei den Singles das klimatisch unpassende „Boys Of Summer“ von DJ Sammy dp, eine Coverversion des Hits von Don Henley, der 1985 Platz 18 erreichte. Und auch das Dance-Projekt Cosmic Gate weckt mit seinem Titel „Wave„, neu auf Platz 51, Sommerassoziationen, die auch Rondo Veneziano mit dem Longplayer „La Piazza“ auf Position 95 heraufbeschwört. Den Ernst der Lage macht jedoch die Band 3 Doors Down klar, die auf Platz 78 bei den Alben mit „Away From The Sun“ die Situation beim Namen nennt.
Unwiderlegbarer Beweis für das Herannahen des Winter Wonderland ist indes der noch einmal angestiegene Pegel von „Best Of“-Alben: Hitsammlungen von der Lighthouse Family, Elton John und Led Zeppelin gesellen sich diese Woche zum Reigen der „Greatest Hits“-Compilations von den Toten Hosen auf Platz vier, U2 auf acht, Westlife auf zehn, Roxette auf 13, den Rolling Stones auf Rang 15, Nirvana auf 16, Wolfgang Petry auf 21, Elvis Presley auf 22, Abba auf 23, Andrea Berg auf 62, David Bowie auf 65, Fleetwood Mac auf 88, Björk auf 89, und Scooter auf Position 94 – insgesamt 17 Titel.
Mit einer Fluchtlehre namens „Escapology“ bringt Robbie Williams bereits seine dritte Longplay-CD in Folge an die deutsche Pole Position. In England waren auch die ersten beiden Alben, „Life Thru A Lens“ und „I’ve Been Expecting You„, an die Spitze geschossen, in Deutschland gelang dies erst „Sing When You’re Winning“ im Jahr 2000.
Eine Wiederholungstäterin ist auch die Kanadierin Shania Twain, die ihr neues Album „Up!“ genannt hat und damit auf Rang sieben den zweithöchsten Neuzugang hinter Robbie Williams landet. Denn unter dem selben Titel hält auch Peter Gabriel seine aktuelle CD in den Hilisten. Sein „Up“ kam bis auf Platz vier. Noch höher schaffte es ein Album namens „Up“ in der Version von R.E.M. Deren 1998er-Opus erklomm die absolute Spitze. Ebenfalls mit „Up“ kletterte die Band Right Said Fred 1992 auf Rang acht, während der historische Verdienst, im Jahr 1989 erstmals „Up“ in die Charts gebracht zu haben, den Synthie-Pop-Pionieren von ABC nur mit Position 38 gedankt wurde.



