Dido schickt sich mit ihrem neuen Album „Life For Rent“ an, den Triumph ihres Debüts, „No Angel“ (1999), zu wiederholen, das sich bislang rund um den Globus mehr als zwölf Millionen Mal verkaufte. „Life For Rent“ führt die Charts in Deutschland und Großbritannien an und steht auch in den Euro-Charts ganz oben. Weitere Nummer-eins-Notierungen verbucht das Album in Dänemark, Frankreich, Irland, der Schweiz, Schweden, Dänemark, Australien, Thailand, Malaysia, dem Libanon, Dubai, Kuwait, Südafrika und Mexiko. In Österreich steht „Life For Rent“ auf zwei, in den USA auf vier, und es verzeichnet weitere Top-Ten-Plätze in Belgien, den Niederlanden, Italien, Norwegen, Korea, Indonesien, Singapur, Neuseeland und Kanada. Wie Tina Schurz, Senior Produktmanager BMG Ariola München, berichtet, wurde das Album bereits zwei Millionen Mal ausgeliefert und eine Million Mal nachbestellt, heimste schon zehnmal Gold und sechsmal Platin ein. Auch Didos Single „White Flag“ geht weg wie warme Semmeln und landete bislang Nummer-eins-Ehren in Deutschland (diese Woche zwei), Österreich, Italien, Hongkong, Thailand und Australien.
BMG Ariola München feiert derzeit aber nicht nur mit der Engländerin Dido Erfolge. Mit Eko Fresh hat BMG auch den Shooting-Star der deutschen HipHop-Szene unter Vertrag. Nach Rang 15 für seine Debütsingle „König von Deutschland“ springt der Wahlberliner im Verbund mit G-Style mit dem entwaffnend ehrlichen Titel seiner Maxi, „Ich bin jung und brauche das Geld„, als Top-Neueinsteiger direkt auf Platz fünf. Den höchsten Neueinstieg in den Top 100 Longplay verbuchen die Kastelruther Spatzen mit dem Album „Herzenssache“ auf Rang zehn. Damit wiederholt die Formation aus Südtirol exakt das Startergebnis ihres letzten Studio-Albums, „Liebe darf alles„, von 2002 und zementiert ihre Position als erfolgreichste Volksmusikgruppe und Top-Umsatzgarant ihrer Plattenfirma Koch Universal. Eine erste Erwähnung in der deutschen Langspielplatten-Hitliste hatten die Spatzen im Jahre 1989 mit dem Liederreigen „Doch die Sehnsucht bleibt“, der es damals bis auf Position 27 brachte. Seither sind sie Stammgäste in den Charts und erreichten 1994 mit „Atlantis der Berge“ mit Rang neun ihre bislang höchste Notierung. Top-20-Lorbeer erspielten Norbert Rier und Co. zudem 1990 mit „Feuer im ewigen Eis“ auf elf, „Der rote Diamant“ 1993 auf zwölf, „Herzschlag für Herzschlag“ 1997 auf 19, „Die weiße Braut der Berge“ 1998 auf 17, „Die Legende von Croderes“ (1999 auf 19), „Und ewig wird der Himmel brennen“ (2000 auf 13) sowie „Jedes Abendrot ist ein Gebet“, einer Nummer zwölf anno 2001. Die ungeheure Popularität des Septetts manifestiert sich nicht zuletzt in der sagenhaften Zahl von bislang 103 Goldenen Schallplatten.
Udo Lindenberg entert mit der CD „Der Panikpräsident“ mit Neueinspielungen seiner größten Hits die Hitliste auf auf Rang 44. Seine Charts-Spanne bei den Longplayern erhöht sich damit auf 29 Jahre und zehn Monate. Im Februar 1974 tauchte der Deutschrock-Pionier mit „Alles klar auf der Andrea Doria“ erstmals in der Alben-Rangliste auf. Die Platte, beim Telefunken-Label erschienen, kam auf Rang 23. Im gleichen Jahr stürmte „Ball Pompös“ auf die drei – bis heute das Top-Ergebnis Lindenbergs, das er indes mit drei weiteren Alben einstellte: „Votan Wahnwitz“ (1975), „Odyssee“ (1983) und der „Götterhämmerung“ (1984).
Posthum kommt Johnny Cash zu seltenen Charts-Ehren in der deutschen Singles-Hitliste. Seine atemberaubende Interpretation von „Hurt„, einer Nummer der Nine Inch Nails, steigt in dieser Woche auf Platz 75 ein. Die Auskopplung aus seinem letzten Studio-Album, „The Man Comes Around“ (derzeit auf 93), ist hier erst die zweite Notierung der am 12. September im Alter von 71 Jahren verstorbenen Country-Legende. Cashs einziger Single-Hit zu Lebzeiten in Deutschland liegt fast 40 Jahre zurück. Ende 1963 kam „Ring Of Fire“ bis auf Rang 27.



