In den MusikWoche Top 100 Longplay besetzen Bon Jovi mit „Have A Nice Day“, Tokio Hotel mit „Schrei“ und James Blunt mit „Back To Bedlam“ die Medaillenränge wie in der Vorwoche. Dahinter führt die finnische Rock-Band Him mit „Dark Light“ auf Rang vier eine Armada von 25 Neueinsteigern an, von denen nicht weniger als fünf in die Top Ten stürmen. Außer Him gelingt dies auch Katie Melua mit „Piece By Piece“ auf Rang fünf, der Bloodhound Gang mit „Hefty Fine“ auf sieben, Ragga- und Dancehall-Star Sean Paul mit „The Trinity“ auf neun und der Hamburger Band Revolverheld mit ihrem gleichnamigen Debütalbum auf zehn.
Die Pussycat Dolls feat. Busta Rhymes behaupten sich mit „Don’t Cha“ auf dem Spitzenrang der MusikWoche Top 100 Singles. Hier verbessert sich James Blunt mit „You’re Beautiful“ von sechs auf zwei. Der Titel erreicht damit erstmals einen Podestplatz. Von vier auf drei klettert Juanes mit seinem kürzlichen Nummer-eins-Hit „La Camisa Negra“. Nur ein Neueinsteiger schafft es in die Top 20 – bemerkenswerterweise eine Produktion des von einigen Indizierungen betroffenen HipHop-Labels Aggro Berlin. Deine Lieblingsrapper alias Sido und Harris kommen mit „Steh wieder auf“ auf Rang 14.
In den MusikWoche Top 30 Compilations vollzieht sich wie in jedem Herbst das gleiche Ritual. Wenn es draußen kälter und grauer wird, steigt das Kuschelbedürfnis zu schmusigen Songs. So landet auch „KuschelRock 19“ direkt auf Platz eins und verdrängt „The Dome Vol. 35“ vom Chartsthron. Platz drei behalten die „Bravo Hits 50“.
Die kompletten MusikWoche Top 100 Longplay und Singles, respektive Top 30 Compilations für die 41. Kalenderwoche erscheinen in MusikWoche Heft 41/2005 und stehen am Donnerstag, dem 6. Oktober, ab 14 Uhr online unter www.musikwoche.de zur Verfügung.




