Österreichs Pop-Königin Christina Stürmer übernimmt mit ihrem neuen Album „Lebe lauter“ erstmals das Ruder der Longplay-Charts in Deutschland. Pur behaupten mit „Es ist wie es ist“ Position zwei vor Rosenstolz, die mit „Das große Leben“ inklusive „Das große Leben live“ auf DVD und Doppel-CD von eins auf drei fallen. Insgesamt machen 19 Neueinsteiger die Top 100 unsicher, von denen sich allein zwölf gleich unter den Top 40 einreihen. Direkt unter die ersten zehn bringen es davon außer Christina Stürmer auch die Kastelruther Spatzen mit .. und Singen ist Gold auf Rang vier, die Scissor Sisters mit „Ta-Dah“ auf sechs, Kool Savas & Optik Records mit „Optik Takeover!“ auf acht und Die Flippers mit „Du bist der Oscar meines Herzens“ auf neun.
In den MusikWoche Top 100 Singles verteidigt derweil Justin Timberlake mit „SexyBack“ die Führung vor Robbie Williams, der sich mit „Rudebox“ einen Rang nach vorn robbt und nun wieder vor Konkurrentin Rihanna mit „Unfaithful“ rangiert. Auch bei den Singles nehmen die Scissor Sisters mächtig Fahrt auf: Ihr Disco-Kracher „I Don’t Feel Like Dancin'“ steigert sich von Platz 16 in der Vorwoche auf fünf. Ansonsten ereignet sich in der Singles-Hitliste nicht annähernd so viel wie bei den Alben. So gelangte kein Neueinsteiger in die Top Ten. Den besten Start legen Evanescence mit „Call Me When You’re Sober“ an 13. Stelle hin.
In ruhigem Fahrwasser bewegen sich auch die Top 30 Compilations, in denen „The Dome Vol. 39“ seit drei Wochen die Führung hält vor den „Bravo Hits 54“ und „Future Trance Vol. 37“. Einziger Top-Ten-Frischling ist „Die ultimative Chart Show – Sängerinnen Made In Germany“ an siebter Position.



