Auch die dritte Single von Novaspace ist die Coverversion eines Hits der Achtziger – und mit einem Sprung von 24 auf Platz neun landet das Dance-Projekt um Sängerin Jessie erneut einen veritablen Charts-Erfolg. Den Auftakt dieser Serie machte im vergangenen Jahr auf Rang sechs die Novaspace-Version von Cyndi Laupers Ballade „Time After Time„. Die Aufbereitung des Mike-Oldfield-Stücks „To France“ brachte es bis auf Platz 27. Nun folgt mit „Guardian Angel“ eine Melodie, die in den 80er-Jahren gleich in drei verschiedenen Fassungen zu Hit-Ehren kam. Ende 1983 verbuchte Nino de Angelo mit der deutschsprachigen Version „Jenseits von Eden“ eine Nummer eins, während der „Guardian Angel“ von Masquerade Rang zwei erreichte. Mike Krüger kam dann 1984 mit der Comedy-Mutation des Songs als „Jenseits vom Tresen“ noch bis auf Position 64. Parallel zum Singles-Erfolg reüssiert Novaspace auch mit dem Debütalbum „Supernova„, das die Charts auf Platz 28 entert.
Erasure hat mit „Other People Song’s“ ein ganzes Album voller Coverversionen aufgenommen. Als Vorbote platziert sich die Single „Solsbury Hill“ auf Rang 29. Das Original von Peter Gabriel kam 1977 bis auf Platz 16.
Erfolgreichster neuer Titel bei den Alben ist die schlicht „Mark ‚Oh“ betitelte CD auf Rang zehn. Für den Hitsingles-Fabrikanten ist dies die höchste Longplay-Notierung nach Rang zwei für das Debüt „Never Stop That Feeling“ anno 1995.
Kaum ist der Winter endlich eingekehrt, haben auch die Ski-Hütten Hochsaison, wie ein Blick in die Compilation-Charts verrät. Rang eins nehmen hier die „Après Ski-Hits 2003“ ein. Zudem finden sich die „Fetenhits – Après Ski 2003“ auf Rang acht, die „Après Snow Party“ (17) und der „Fetenkult – Hüttenzauber 2003“ (18).
Während der Tonträger zum „Neujahrskonzert 2003“ in Deutschland auf Rang 45 in die Charts einsteigt, würdigt die IFPI Austria die 2002er-Auflage des Klassikdauerbrenners mit den Wiener Philharmonikern als erfolgreichste österreichische Produktion des Jahres 2002. Überhaupt zeige die Jahresauswertung angesichts von Erfolgen von Seer bis Rainhard Fendrich, dass es wieder aufwärts gehe mit Produktionen „Made In Austria“, meint Dr. Franz Medwenitsch, Geschäftsführer der österreichischen IFPI.



