Robbie Williams schafft mit „Rudebox“ den Durchmarsch in den Top 100 Singles und übernimmt ohne Zögern die Spitze. Im Duell der einstigen Boygroup-Helden und jetzigen globalen Solo-Popstars setzt sich der ehemalige Take That-Sänger gegen Justin Timberlake (früher bei ‚N Sync im Einsatz) durch, der mit „SexyBack“ wie in der Vorwoche Platz zwei belegt. Tokio Hotel rutschen mit „Der letzte Tag“ von eins auf drei ab. Den zweithöchsten Neueinstieg nach Robbie Williams gibt es erst auf Rang 17 zu verbuchen: LaFee entert hier die Hitliste mit der Frage „Was ist das“.
Ein genauso verlässliches Charts-Phänomen wie Robbie Williams stellt für Capitol/EMI die Gruppe Pur dar. Die Erfolgsgaranten aus Bietigheim-Bissingen nehmen mit dem lakonischen Statement „Es ist wie es ist“ im Handstreich die MusikWoche Top 100 Longplay. Vom Führungsquintett der letzten Woche behauptet sich nur Bob Dylan, der mit „Modern Times“ indes auch einen Rang einbüßt und somit Position drei innehat. Im Windschatten von Pur landen Rapper Bushido mit „Von der Skyline zum Bordstein zurück“ auf Platz zwei, die Krefelder Metaller von Blind Guardian mit „A Twist In The Myth“ auf vier und R&B-Fee Beyoncé mit „B’Day“ an fünfter Stelle schlagzeilenträchtige Neueinstiege. Neu in den Top Ten platzieren sich auch Audioslave. Die Alternative-Rockband mit Sänger Chris Cornell (Ex-Soundgarden) sowie Tom Morello, Tim Commerford und Brad Wilk (alle zuvor bei Rage Against the Machine) bringt ihr drittes Album, „Revelations“, direkt auf Platz acht.
Auch in den Top 30 Compilations gibt es einen Führungswechsel. Von null auf den Charts-Thron springt hier „The Dome Vol. 39“ vor der ebenfalls taufrisch veröffentlichten Dancefloor-Sammlung „Future Trance Vol. 37“. Der Dauerspitzenreiter der letzten Wochen, „Bravo Hits 54“, findet sich auf Rang drei wieder. Auf Platz fünf debütiert „sunshine live Volume: 019“ aus der bewährten Kopplungsserie des Dance-Radiosenders.



