In den Compilation-Charts sind Kinderformate wie „Smash!“ oder „Toggo“ schon länger für Spitzenplatzierungen gut. Mit den Lollipops mischt nun ein Kindermusik-Act auch die Top 100 Longplay auf. In dieser Woche steigern die 14-jährige Ronja und die 13-jährige Joanna ihre Charts-Bestmarke für das Label edelkids mit dem Sprung ihres Albums „Tanzen, lachen, Party machen“ von neun auf drei. Gleichzeitig verbessert sich die Lollipops-DVD „Tanz mit uns!“ von 45 auf 27. In den Musik-DVD-Charts nimmt sie damit die Führungsposition ein. Und die vorige DVD des Mädchen-Duos, „Für euch!“, ist hier Wiedereinsteiger auf Rang zehn. Wie Sibylle Gassner betont, die für Hidden Force Entertainment im Auftrag von edelkids die Lollipops promotet, erreichen in der Sommerferienzeit vor allem die Werbespots für Album und DVD und die Rotation von drei Videoclips in den Kinderumfeldern auf Super RTL die junge Zielgruppe besonders effektiv.
Bezahlt gemacht habe sich auch eine Kooperation mit dem Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband (ADTV). So gaben die Lollipops Workshops in Tanzschulen – mit großer Resonanz in der regionalen Tagespresse. „Das Thema Tanzen führten wir bereits auf der,Für Euch!‘-DVD ein, was bombastische Reaktionen bei den Kindern auslöste. Deshalb stellten wir diesen Aspekt mit dem neuen Album und der DVD in den Mittelpunkt. Die Kids finden es einfach toll, wenn sie mit den Lollipops mittanzen können“, erklärt Produktmanagerin Sarah Ostermann von edelkids. Das Mädchenduo spricht laut Ostermann vor allem die Zielgruppe der vier- bis zehnjährigen Kinder an – „eine Altersgruppe, für die Produkte im Musikbereich sonst fehlen“.
Bewährt habe sich auch das abwechslungsreiche Repertoire der Lollipops mit einer ausgewogenen Kombination aus klassischen Kinderliedern, kindergerecht umgetexteten Pop-Hits und eigens für die Lollipops geschriebenen Kompositionen. „Und die Lollipops sind Stars zum Anfassen, die selbst noch im Kindesalter sind, in die Schule gehen und ganz natürlich mit ihren Fans umgehen“, so Ostermann. Die „PR-Power“ durch Hidden Force Entertainment generierte laut Ostermann und Gassner unter anderem Berichte auf Sat.1, in unterschiedlichsten Printgazetten von „Starflash“ über „stern“ bis „Kinder“ und starke Präsenz in Internetportalen für Kinder wie toggo.de oder lissy.de. Und es stehen noch ausführliche Berichte in den Zeitschriften „Tiere – Freunde fürs Leben“, „popcorn“, „Barbie“ und „Girlfriends“ sowie ein Fernsehauftritt in der ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“ am 22. August an.
Zwei Neueinsteiger erhöhen die Zahl der deutschen Produktionen in den Top Ten der Alben auf acht. Von null auf sechs stürmen J.B.O. mit ihrem Ausflug in die „United States Of Blöedsinn“. Die fränkischen Spaßrocker egalisieren ihre bisherige Bestmarke mit dem Album „Meister der Musik“ von 1998. Rapper Azad feiert mit dem Album „Der Bozz“ auf zehn Premiere in den Top Ten. Top-Aufsteiger mit einem Satz von 71 auf 48 in den Top 100 Longplay ist die Compilation „Unity“, das offizielle Pop-Album zur Sommerolympiade in Athen. „EMI sieht es als Privileg an, sich an den Olympischen Spielen beteiligen zu dürfen und durch das Engagement der auf dem Album vertretenen Künstler die olympischen Werte zu versinnbildlichen: Frieden und Einheit“, erklärt David Munns, Vice President EMI Music. Als einziger deutscher Musiker neben internationalen Stars wie Avril Lavigne, Sting oder Lenny Kravitz ist Herbert Grönemeyer vertreten, der bei seinem Beitrag mit Cheb Mami und George Dalaras zusammenspielt.
„Dragostea Din Tei“ in der Version von O-Zone ist schon jetzt heißer Kandidat für das Prädikat „Hit des Jahres 2004“. Die Single steht in Deutschland nun schon seit elf Wochen ohne Unterbrechung an der Spitze der Hitliste, in den Euro-Charts seit acht Wochen. Der Ohrwurm hat in Deutschland bereits Doppelplatin-Status für über 600.000 verkaufte Einheiten erreicht, in Frankreich sind sogar schon fast eine Million O-Zone-Singles verkauft. In den britischen Longplay-Charts debütiert „The Platinum Collection“ von Roy Orbison auf Position 16. Es ist das 22. Album des 1988 verstorbenen Sängers in den britischen Charts. Die Charts-Spanne des unvergessenen Crooners mit der Sonnenbrille verlängert sich im Vereinigten Königreich mit der neuen Karriereretrospektive auf 41 Jahre.
In den USA erobert die Kopplung „Now That’s What I Call Music! 16“ mit Verkäufen von 504.000 Exemplaren in der Erhebungswoche Platz eins der Longplay-Charts. Dies ist nach Folge neun im Jahr 2002 der zweite Spitzenreiter für die Hitcompilation-Serie. Mehr Käufer innerhalb einer Woche fand nur Folge acht im Jahre 2001 mit 550.000 abgesetzten Exemplaren in der Startwoche, was damals aber nur für Platz zwei reichte.



