Für den „Boss“ macht sich die arbeitsmarktpolitisch begrüßenswerte Maßnahme der Wiederbeschäftigung seiner früheren Belegschaft bezahlt: Bruce Springsteen übernimmt mit „The Rising“, dem ersten Studio-Album mit der E Street Band seit 18 Jahren, in den deutschen Longplay-Charts direkt die Führungsposition. Es ist hier seine dritte Nummer eins nach den Triumphen mit „Born In The USA“ (1984) und „Greatest Hits“ (1995). Die Platte debütiert auch in Großbritannien, Dänemark, Finnland und Italien auf dem Charts-Thron, in den Niederlanden auf Rang zwei. Auch in den USA stehen die Zeichen laut Sony Music klar „auf Pole-Position“. Die Startauslieferung an den Handel liegt global bei rund zwei Millionen Exemplaren. „Wir freuen uns, eine Nummer eins in den weltweiten Kontext mit einbringen zu können“, kommentiert Willy Ehmann, Managing Director Sony Music International. Dies sei umso erstaunlicher, „wenn man bedenkt, dass wir dies nicht über die klassischen Promotionwege wie Video-Rotationen etc. erreicht haben“.
Im Sog des Superstars sorgt eine Phalanx weiterer Neueinsteiger aus dem Rock-Segment für Furore. Von null auf drei schießt „Reanimation„, die Remix-Version des internationalen Top-Sellers „[Hybrid Theory]“ von Linkin Park. Mit „Diorama“ von Silverchair auf zwölf und „Highly Evolved“ von The Vines (33) sind zwei Aushängeschilder der australischen Rockszene neu dabei. Auf 15 reiht sich Son Goku, das Crossover-Rock-Projekt von Fanta-Vier-Rapper Thomas D, mit „Crashkurs“ ein, auf 17 Filter mit „The Amalgamut„. Auf Rang 54 folgen schließlich die Alt-Metaller von Judas Priest mit der DVD „Live In London„.
Berichtigung zu Hitbeat 32/02: „Sweet Dreams“ von Alex Butcher (diese Woche auf 51) ist für das Dance-Label ka² nicht der erste, sondern bereits der dritte Charts-Erfolg bei den Singles nach den Notierungen mit „Another Brick In The Wall“ von Hot Coffee pres. Pink Coffee (höchste Platzierung: 70) und „Perfect Harmony“ von Lohen & Lomax (55).
Nach Platz zwei mit der Single „Ramp! (The Logical Song)“ landet Scooter in Großbritannien auch bei den Longplayern einen Top-Ten-Erfolg. Die Hitkollektion „Push The Beat For This Jam“ schießt im Vereinigten Königreich von null auf sechs.



