Die Sportfreunde Stiller setzen sich mit ihrem Fußballalbum „You Have To Win Zweikampf“ fast gegen die gesamte Konkurrenz in den MusikWoche Top 100 Longplay durch und stürmen von null auf zwei. Nur die Red Hot Chili Peppers erweisen sich (noch) als unüberwindbar und behaupten die Führung mit ihrem Doppelalbum „Stadium Arcadium“. Texas Lightning verbessern sich unterdessen mit „Meanwhile, Back At The Ranch…“ von acht auf drei. Die Universal Music Domestic Division (UDD) stellt neben den Sportfreunden und ihren Fußballhymnen noch zwei Neueinsteiger in den Top Ten: Die Country-Cracks von The Bosshoss kommen mit „Rodeo Radio“ direkt auf Platz sechs ein. Einen Rang dahinter landet die „Invasion der Killerpilze“ von der bayerischen Teenie-Punkrockband Killerpilze. Ebenfalls neu im Vorderfeld liegen die Pet Shop Boys mit ihrem Album „Fundamental“, das auf Rang vier seinen Charts-Einstand gibt.
In den MusikWoche Top 100 Singles behaupten Texas Lightning mit „No No Never“ die Führung. Nach ihrem Auftritt beim Eurovision Song Contest steigerte die Country-Band in der aktuellen Erhebungswoche die physischen Verkäufe um 27 Prozent und die Download-Absätze des Songs um sogar 40 Prozent. Schwer im Kommen ist auch der Siegertitel aus Athen: Die finnischen Maskenmonster Lordi platzieren sich mit „Hard Rock Hallelujah“ neu auf Platz fünf. Den höchsten Neueinstieg verbucht indes einen Rang höher Herbert Grönemeyer mit „Zeit, dass sich was dreht“, dem offiziellen Song zur Fußballweltmeisterschaft, den er gemeinsam mit dem Duo Amadou & Mariam aus Mali aufnahm. Davor behalten Shakira feat. Wyclef Jean mit „Hips Don’t Lie“ auf Rang zwei und Gnarls Barkley mit „Crazy“ auf drei ihre Positionen auf dem Podest.
Das Doppelalbum zum „Eurovision Song Contest Athen 2006“ mit allen Beiträgen des Wettbewerbs klettert in den MusikWoche Top 30 Compilations von 13 auf zwei, und muss somit in dieser Woche nur dem alten und neuen Spitzenreiter „Bravo Hits 53“ den Vortritt lassen. Von acht auf drei nach oben springt „Let’s Dance – 40 Tanzhits zur Show“, eine Kopplung von Warner Strategic Marketing (WSM), die indes nicht das offizielle Album zur von Hape Kerling moderierten RTL-Tanzsendung darstellt. Dies stammt vom Pepe Lienhard Orchestra, heißt ebenfalls „Let’s Dance“ (UDD), und rangiert auf Platz 31 der Top 100 Longplay.



