Sowohl bei den Singles wie bei den Alben haben in dieser Woche Künstler aus dem Hause Polydor die Nase vorn in den deutschen Charts. Die No Angels rangieren mit der Maxi „Something About Us“ bereits seit drei Wochen auf dem Platz an der Sonne. Bei den Longplayern katapultiert sich gleichzeitig Ronan Keating mit der CD „Destination“ von null auf eins. Fast so erfolgreich war der frühere Boyzone-Sänger bereits mit seinem Solo-Debüt „Ronan„, das anno 2002 bis auf Platz zwei kam. Höchste Platzierung für Boyzone war Rang vier für den Sampler „… By Request“ 1999.
Weltpolitisch brodelt es in den Spannungsgebieten wie Israel oder Kaschmir. Und auch in den deutschen Singles-Charts geht es kriegerisch und kämpferisch zu. So ruft Manowar mit dem Schlachtruf „Warriors Of The World United“ zum globalen Scharmützel auf (Platz 23), während die HipHopper KC Da Rokee feat. Afrob, Samy Deluxe & D-Flame vergleichsweise bescheidene „Four Fists“ fliegen lassen (39). Sophie Ellis Bextor ist Zeugin eines „Murder On The Dancefloor“ (16). Mack 10 erkennt im Antlitz des Gegners den „Hate In Yo Eyes“ (82). Entschlossenes Weiterkämpfen bis zum bitteren Ende predigen Die Toten Hosen mit der Aufforderung „Steh auf, wenn du am Boden bist“ (41). Wie schön, dass es als Ausgleich für diese martialischen Botschaften auch Musiker gibt, die für Frieden werben wie Lohen & Lomax per Appell zum artigen Zusammenleben in „Perfect Harmony“ (55).
Mit dem Pop-Trio Wonderwall bringt WEA frischen Wind in die Charts. Die adretten Newcomerinnen belegen mit ihrem Debütalbum „Witchcraft“ auf Anhieb Rang vier der Longplay-Hitliste. Ihre aktuelle Single „Just More“ liegt gar auf Position zwei. Der Song erlangte erhöhte Aufmerksamkeit durch den Einsatz als Begleitmelodie einer Liebesepisode in der ARD-Vorabendserie „Marienhof“.
Länderübergreifendes Marketing wie europaweit koordinierte TV-Kampagnen und mehrsprachige Web-Präsenz lohnt sich für die von Director Janosch Brengel und Vice President Vera Epp-Winter geführte Division TV/Strategic Music Marketing von BMG Europe. So erreichte die Compilation „Nu Divas“ Platz zwei in Italien, drei in Dänemark, Belgien, Finnland und Australien, vier in Neuseeland und sechs in Frankreich.



