Der Kanadier Michael Bublé, einer der erfolgreichsten Vertreter der neuen Swing-Welle, erobert mit seinem Album „Call Me Irresponsible“ direkt nach der ersten Verkaufswoche die Poleposition in den MusikWoche Top 100 Longplay. Damit stellt Kanada hier alle Podiumsplätze. Denn mit Nelly Furtado und „Loose“ und Avril Lavigne mit „The Best Damn Thing“ folgen zwei Sängerinnen aus dem Land des Ahornblattes auf den Rängen zwei und drei. Der provokante Aggro Berlin-Rapper B-Tight verbucht mit „Neger Neger“ auf Rang sechs den zweithöchsten Neueinstieg. Ebenfalls sofort in die Top Ten bringen es die norwegische Metal-Combo Dimmu Borgir mit „In Sorte Diaboli“ auf Platz sieben sowie Singer-Songwriter-Ass Tori Amos mit „American Doll Posse“ auf der Zehn.
In den MusikWoche Top 100 Singles holen sich DJ Ötzi und Nik P. mit „Ein Stern (… der deinen Namen trägt)“ ihren in der Vorwoche verlorenen Spitzenrang zurück. Damit weiten sie die Gesamtverweildauer ihres Ohrwurms auf dem Charts-Thron auf zehn Wochen aus. Nelly Furtado robbt sich mit „Say It Right“ wieder auf die Zwei, den Stammplatz dieses Hits. Ebenfalls um eine Position nach oben geht es für Timbaland im Verbund mit Nelly Furtado und Justin Timberlake mit „Give It To Me“, der neuen Nummer drei. Leidtragende sind Beyoncé & Shakira, deren Duett „Beautiful Liar“ vom Platz an der Sonne auf den undankbaren vierten Rang rutscht. Einziger neuer Titel in den Top Ten ist „Dear Mr. President“, die neue Single von Pink, an achter Stelle. Die nächsthöchsten Neuzugänge stammen von bewährten deutschen Bands: Juli kommen mit „Zerrissen“ auf Platz 15, Revolverheld mit „Ich werd‘ die Welt verändern“ auf 21.
Die „Bravo Hits 57“ zischen in den Top 30 Compilations, wie nicht anders zu erwarten war, von null auf eins. „KuschelRock – Die schönsten deutschen Lovesongs“ verbessert sich auf Rang zwei und setzt sich damit vor die „Future Trance – Best Of“-Edition.



