Kontor ist nicht das einzige Dance-Label im edel-Vertrieb, das für Charts-Erfolge zuständig ist. Gang Go Music schickt das Duo Blank & Jones ins Rennen, das mit dem Album „Substance“ als höchster Neueinsteiger Rang sechs belegt. Für das DJ-Team ist es die höchste Notierung in den Top 100 nach Platz zwölf für „DJ Culture“ anno 2000 und Position zehn für „Nightclubbing“ im Jahr 2001.
Auch in den Singles-Charts landet der höchste neue Titel auf dem sechsten Platz, nämlich „If Tomorrow Never Comes“ von Ronan Keating. Als Solist ist dies hier Keatings dritter Top-Ten-Triumph. 1999 kam er mit „When You Say Nothing At All“ ebenfalls auf Position sechs, ein Jahr später stieg „Rollercoaster“ auf zehn. Als Mitglied von Boyzone stand der Teenieschwarm zwei weitere Male unter den ersten zehn: „Words“ war 1996 eine Nummer sieben, „No Matter What“ belegte 1998 Rang zwei.
Ein ungewöhnlicher Coup gelingt dem Hörspiel „John Sinclair: Der Anfang“(WortArt/Lübbe Audio/SPV), das auf Platz 41 der LP-Hitliste debütiert. Die Heftroman-Vertonung mit dem Geisterjäger, angereichert mit dem Song „The Light Of The Son Is The Son Of The Light“ von Blackmail, profitiert anscheinend vom Effekt eines Kinowerbepakets bei der Filmtheaterkette Cinemaxx in Kooperation mit dem Entertainment Media Verlag.
Herrscherin der US-Charts ist die Sängerin Ashanti, die mit der CD „Ashanti“ und der Single „Foolish“ seit drei Wochen die US-Hitlisten anführt. Und immer noch auf Platz zwei bei den Singles liegt „What’s Luv?“, ihr voriger Nummer-eins-Hit in Kooperation mit Fat Joe. Ashanti ist der erste weibliche Act überhaupt, der zugleich die ersten beiden Plätze der Hot 100 Singles einnimmt. Das gelang zuvor nur den Beatles, den Bee Gees, Puff Daddy und Ja Rule.
Welche Lücke der tragische Unfalltod von Lisa „Left Eye“ Lopes von TLC hinterlässt, zeigt eine Statistik der erfolgreichsten Girlgroup-Titel aller Zeiten in der US-Charts-Historie (siehe Tabelle). TLC belegt die Ränge zwei bis vier und acht dieser Auswertung.



