“Modern Times“, das neue Album von Bob Dylan, ist weltweit ein Verkaufsrenner. Das auch von der Kritik viel gepriesene Werk schoss in acht Ländern direkt auf Platz eins – in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Irland, Dänemark, Norwegen und der Schweiz. In Deutschland ist „Modern Times“ mit Platz zwei in Woche 37 das höchstplatzierte Dylan-Album aller Zeiten (siehe MusikWoche 37/06).
In Großbritannien stieg die Songkollektion mit 55.000 verkauften Exemplaren in der Startwoche auf Platz drei ein. So viele Longplayer innerhalb einer Woche hat der Songwriter-Papst im Vereinigten Königreich während seiner gesamten Karriere noch nie abgesetzt. In den USA ist der 65-Jährige nun zudem der älteste Künstler, der zu Lebzeiten mit einem neuen Album Platz eins der Longplay-Charts erreicht hat.
Ray Charles und Johnny Cash hatten zwar in den letzten Jahren Spitzenreiter, jeweils aber mit Veröffentlichungen nach ihrem Tod. Steve Barnett, Chairman von Columbia Records, freut sich: „Unsere Begeisterung ist nicht zu überbieten, dass die Fans so enthusiastisch reagiert haben, indem sie Bob auf Nummer eins gebracht haben – dorthin, wohin er gehört.“


