Musik

Charts: Comebacks älterer Herren

Für Neil Diamond hat sich die Zusammenarbeit mit Rick Rubin als Produzent gelohnt. „12 Songs“, das Resulat ihrer Kollaboration, debütiert in den Musikwoche Top 100 Longplay auf Rang 20.

Für Neil Diamond hat sich die Zusammenarbeit mit Rick Rubin als Produzent gelohnt. „12 Songs„, das Resulat ihrer Kollaboration, debütiert in den Musikwoche Top 100 Longplay auf Rang 20. Der Songschreiber und Pop-Crooner war hier zuletzt 1999 mit „The Movie Album – As Time Goes By“ vertreten. Die Sammlung von Songs aus Kinofilmen erreichte damals Rang 72. In den Siebzigern verbuchte Diamond zwei Nummer-eins-Alben in Deutschland mit „Serenade“ (1974) und „Beautiful Noise“ (1976).

Ein weiteres Charts-Comeback in Deutschland feiert Ray Davies mit „Other People’s Lives„, seinem allerersten Studio-Soloalbum, auf Platz 48. Seine Charts-Spanne bei den Alben weitet der scharfzüngige englische Songwriterheld damit auf 41 Jahre aus. „The Kinks“, das Debütalbum seiner legendären Band mit Bruder Dave an der Leadgitarre, kam 1965 auf Platz sieben. In den Sechzigern verbuchte die stilprägende Formation noch einen weiteren deutschen Top-Ten-Erfolg mit „The Kink Kontroversy“ (Platz acht 1966). Am besten platziert war die Band indes mit keinem ihrer regulären Studioalben, sondern mit einem speziell für den deutschen Markt zusammengestellten Hit-Sampler von Arcade: „Ihre größten Erfolge“ brachte es 1979 auf Rang vier. Letztes Kinks-Album mit Charts-Weihen zwischen Alpen und Nordsee war 1993 „Phobia“ (92). Mehr Fortüne hatten Ray Davies und seine Mannen auf dem deutschen Markt im Singles-Segment, wo sie mit „Dandy“ 1966 eine Nummer eins und mit „Lola“ 1970 einen zweiten Platz verzeichneten.

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