Der Berliner Rapper Bushido stürmt mit „Electro Ghetto“, seinem ersten Album für Universal, von null auf sechs. Gleichzeitig entert der um deutliche Worte nicht verlegene Künstler mit der gleichnamigen Single die Charts auf Rang 31. Laut Neffi Temur, Director HipHop/Soul bei der Universal Music Domestic Division (UDD), ist Bushido durch „seine Authentizität und Härte glaubwürdig und zugleich polarisierend“. Temur sieht Bushido mit seinen ungeschminkten Botschaften und kantigen Electro-Sounds neben Azad als wahrhaftigsten deutschsprachigen Rapper. Nachdem Bushidos letztes Album, „Vom Bordstein bis zur Skyline“, bereits mehr als 35.000 Fans fand, sei der Top-Ten-Erfolg keine Sensation, allerdings bemerkenswert, angesichts des hohen Marktniveaus im Herbst. Beim Marketing setzte UDD vor allem auf Internetpromotion.
Robbie Williams hält sich auch in der gefährlichen zweiten Woche unbeschadet auf dem Longplay-Thron. Während Depeche Mode mit Remixen auf Rang zwei reüssieren.



