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Castingshow-Erfinder suchen außergerichtliche Einigung

Der 100-Millionen-Pfund-Streit zwischen den früheren Freunden Simon Fuller („Pop Idol“) und Simon Cowell („X Factor“) dauert an: Statt mit einer Auseinandersetzung vor dem Londoner High Court rechnen Beobachter mit einer außergerichtlichen Einigung.

Der 100-Millionen-Pfund-Streit zwischen den früheren Freunden Simon Fuller und Simon Cowell geht in eine neue Runde: Statt Mitte dieser Woche vor dem Londoner High Court ausgetragen zu werden, gab es einen Rückzieher. Beobachter rechnen nun mit einer außergerichtlichen Einigung.

Der Streit schwelt bereits seit September 2004: Damals witterte „Pop Idol“-Produzent Simon Fuller ein Plagiat. Seiner Ansicht nach haben die Produktionsfirma Fremantle Media und der Fernsehmoderator Simon Cowell für ihr Format „The X Factor“ das Showkonzept von „Pop Idol“ kopiert und damit gegen das Urheberrecht verstoßen. Fuller kündigte mit seiner Firma 19 TV ein gerichtliches Vorgehen gegen Cowells Produktionsfirmen Simco und Syco an. An einer außergerichtlichen Einigung dürfte vor allem das Unternehmen Fremantle interessiert sein: Schließlich betreut die Produktionsfirma beide TV-Formate.

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