Musik

Carlos Núñez – Kino-Hommage vom galizischen Grenzgänger

Als Dudelsackvirtuose, Botschafter der keltischen Musiktradition Galiziens und Brückenbauer zwischen den Stilrichtungen hat sich Carlos Núñez auf vielen Feldern profiliert. Als Gast auf der MusikWoche-Couch sprach er übers neue Projekt „Cinema Do Mar“, die Lust am Experimentieren und seine bevorstehende Deutschland-Tour.

Auf der neuen CD „Cinema Do Mar“ (Sony Classical) kredenzt der im galizischen Vigo lebende Musiker Filmmusikmelodien von Nino Rota („Der Pate“) oder Ennio Morricone („Mission“) sowie klassische Kompositionen, die in Kinofilmen Verwendung fanden, im keltischen Gewand. „Wir haben ungefähr 100 Stücke für das Album probiert. Ausgewählt haben wir nur Aufnahmen, von denen wir dachten, dass wir damit etwas wirklich Neues geschaffen haben“, erklärt Núñez. Hierzu zählt eine Fassung des „Bolero“ von Maurice Ravel – ein Stück, das der als „Jimi Hendrix des galizischen Dudelsacks“ apostrophierte Virtuose schon lange als Herausforderung für sein Lieblingsinstrument ansah.

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