Wie bereits vor einem Jahr ist Clive Calder der reichste Brite im Musikgeschäft. Laut der alljährlichen Rich List der Londoner „Sunday Times“ hat der Zomba-Gründer mehr Geld auf dem Konto als Ex-Beatle Paul McCartney oder Musical-König Andrew Lloyd-Webber. Calder, der zwar in Südafrika geboren wurde, aber seit 1970 einen britischen Pass besitzt, ist demnach 1,3 Mrd. Pfund oder umgerechnet rund 1,9 Mrd. Euro schwer.
Der Großteil seines Vermögens stammt aus dem Verkauf seiner Plattenfirma Zomba, die er im Jahr 2002 an Bertelsmann verkauft hatte. Paul McCartney hat immerhin 1,17 Mrd. Euro auf der Bank, Andrew Lloyd-Webber 1,02 Mrd. Theaterbesitzer und Musicalproduzent Cameron Mackintosh kommt auf 583 Mio. Euro, das Ehepaar Madonna und Guy Ritchie auf 343 Mio. und Elton John auf 270 Mio. Als einziger Star, dessen Karriere erst im letzten Jahrzehnt begann, platziert sich Robbie Williams in dieser Bestenliste der Bestseller. Auf Rang 21 wird ihm ein Vermögen von 124 Mio. Euro nachgerechnet. Die „Sunday Times“ berücksichtigt bei ihren Berechnungen nur Besitz, der eindeutig zuzuordnen ist, wie z.B. Grundbesitz und Immobilien, Barschaft oder Aktien.


