Viel Zeit bleibt ihnen nicht mehr. Bereits Ende der Woche, am 25. August, soll das große Open-Air-Festival gegen Gewalt an der Schule vor dem Brandenburger Tor steigen. Geht es nach der Grünen-Fraktion, soll einer der Headliner, Rapper Bushido, an diesem Tag dem Bühnengeschehen fern bleiben. Der Grund: Er sei alles andere als ein Vorbild für Jugendliche, ihn als Botschafter gegen Gewalt zu stilisieren, sei nahezu lächerlich.
Das im Umfeld des umstrittenen Labels Aggro Berlin bekannt gewordene Jugendidol setzte sich jetzt in einem Interview zur Wehr: „Ich bin eben in den Köpfen mancher Menschen dieser böse Rapper, der die Gedanken unserer Kinder verseucht“, heißt es in einer von seinem aktuellen Plattenlabel „ersguterjunge“ verbreiteten Pressemitteilung.
Selber doof
Weiter meinte der 28-Jährige, dass er sich um die gegen ihn vorgebrachten Vorwürfe nicht schere: „Wenn Politiker ihrem Volk einreden wollen, dass ich die Quelle allen Übels bin, nur damit sie besser schlafen können, bitte schön.“ Am Auftritt in Berlin wolle er sich nicht hindern lassen.


