Genug des Zwangsurlaubs: Nach zwölftägigem Aufenthalt in einem Linzer Gefängnis verlässt Bushido seine Zelle am (Pichlinger) See und macht sich auf den Weg zurück in die deutsche Hauptstadt. Die Erholungskur in Österreich kam den Rapper teuer zu stehen: 100.000 Euro Kaution musste der ehemalige Schützling des umstrittenen Labels Aggro Berlin hinterlegen, damit ihn Justitia wieder in die Freiheit entließ.
Die hohe Strafe wurde dem kürzlich zum Plattenriesen Universal gewechselten Musiker auferlegt, weil er von dem Verdacht der schweren Körperverletzung noch immer nicht freigesprochen werden konnte. Polizisten hatten Bushido vor knapp zwei Wochen in Linz verhaftet, weil er einen 20-jährigen Oberösterreicher zusammengeschlagen haben soll.
Dunkler Geselle, raus aus der Zelle
Nach dem Zwischenfall wurde der Junge mit einem Schädel-Hirn-Trauma und einer Gehirnblutung in ein Krankenhaus eingeliefert. Sollte sich der Tatverdacht doch noch bestätigen, drohen dem Berliner Rapper bis zu fünf Jahre Haft.


