Nach einer Renovierungsphase von rund 20 Monaten will Bundespräsident Horst Köhler das Berliner Schloss Bellevue mit einer kulturellen Veranstaltungsreihe wieder eröffnen und so „ein Signal für die herausgehobene Bedeutung der Kultur für unser Land setzen“. Den Anfang der dreiteiligen Reihe macht am 15. März 2006 eine Kabarettveranstaltung mit Matthias Deutschmann, Horst Evers, Michael Ehnert, Tina Teubner und Ben Süverkrüp.
Am 19. März tritt der Bundespräsident als Gastgeber einer Matinee mit Kammermusik und Gegenwartslyrik auf, bei der es neben Werken von Schubert auch Gegenwartsstücke von Aribert Reimann und Wilhelm Killmayer zu hören gibt. Auftreten werden die Sopranistin Juliane Banse, Cellist Julius Berger und Pianist Siegfried Mauser. Als Sprecher konnte der Schauspieler Hanns Zischler gewonnen werden.
Der 22. März 2006 gehört schließlich dem Motto „bellevue unplugged“ der Rock- und Popmusik. Es spielen Juli, Mariannenplatz, Keimzeit und Stoppok. Robert Skuppin und Volker Wieprecht von Radio Eins haben die Moderation des Abends übernommen.
„Die dreiteilige Veranstaltungsreihe soll der Auftakt dafür sein, das reichhaltige und vielgestaltige kulturelle Schaffen in Deutschland am neu gestalteten Amtssitz des Bundespräsidenten zu präsentieren“, heißt es aus dem Bundespräsidialamt.



