Die niederländische Urhebergesellschaft Buma-Stemra erzielte im Jahr 2002 mit Einnahmen in Höhe von 182 Mio. Euro einen neuen Rekordertrag und toppte die Vorjahressumme um 11,9 Prozent. Laut CEO Cees Vervoord übertraf die Organisation damit ihre Erwartungen. Unter anderem beflügelte die Nachzahlung eines niederländischen Radiosenders die Einnahmen der Gesellschaft, ohne diese Zahlung hätte das Plus bei vier Prozent gelegen. Weitere Zuwächse verzeichnete die Buma-Stemra mit rund 50 Prozent im Bereich Satelliten-TV und mit rund 20 Prozent aus Auslandseinnahmen im Tonträgergeschäft. Dieser Bereich profitierte vor allem von Erfolgen niederländischer Acts aus dem Dance-Segment in Japan. Bei einer Verwaltungsquote von nur noch 11,4 Prozent konnte die Gesellschaft nach eigenen Angaben 95 Prozent oder 105,9 Mio. Euro an ihre Mitglieder ausschütten. Damit verfehlte die Buma-Stemra allerdings ihre Ausschüttungsquote von mehr als 100 Prozent aus den drei Vorjahren. Als Grund dafür nannte Vervoord die Schwäche der internationalen Aktienmärkte und die Investitionen in das inzwischen abgebrochene IMJV-Projekt.
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