Mit vier Auszeichnungen war Pop-Crooner Michael Bublé der große Sieger bei der 35. Verleihung der Juno Awards – dem kanadischen Pendant zu Grammy und Echo. Bublé nahm am 2. April im Halifax Metro Centre die Junos in vier der fünf Kategorien mit nach Hause, in denen er nominiert war.
Sein Album „It’s Time“ erhielt nicht nur einen Juno für das beste Album, sondern auch noch für das beste Pop-Album – eine Auszeichnung, die dem Werk eher gerecht wird als ein Jazz-Echo. Darüber hinaus gingen auch noch die Preise für die beste Single („Home“) und für den besten Künstler an den Sänger aus Vancouver.
Die Stadionrocker von Nickelback sind seit der Preisverleihung Kanadas beste Gruppe mit dem besten Rock-Album („All The Right Reasons“). Der Juno Fan Choice Award ging an Simple Plan, als bester Songwriter wurde Josh Deu von The Arcade Fire für die Titel „Wake Up“, „Rebellion (Lies)“ und „Neighbourhood #3 (Power Out)“ vom Album „Funeral“ geehrt.
Kanadas Künstlerlegende Neil Young erhielt zwei Preise: Sein Album „Prairie Wind“ wurde das beste in der Sparte Adult Alternative, zudem erhielt er einen Juno als bester Produzent. Bester Newcomer indes wurde Daniel Powter, den Preis für die beste neue Band erhielt Bedouin Soundclash und das beste Alternative-Album lieferten Broken Social Scene ab.



