Aktuell ist die Aufnahme der „Achten“ mit den Berliner Philharmonikern, die live im Januar 2001 in Berlin entstand (Bestellnummer: 21 82866-2). Wand äußert sich zu seiner Vorliebe für den Ro-mantiker aus Österreich: „Ich möchte verdeutlichen, dass Bruckner ein großer Sinfoniker ist und nicht nur der Komponist weihevoll-sakraler Stimmungen.“ Seinen lebendigen Zugang zu dessen Werken dokumentiert der 1912 in Elberfeld geborene Dirigent seit Jahren vor allem live – in Mitschnitten mit dem NDR-Sinfonieorchester oder den Berliner Philharmonikern.
Die Aufnahmen krönen die Laufbahn des publicity-scheuen Dirigenten, der entscheidend am nachkriegsdeutschen Musikleben mitgearbeitet hat: Von 1945 bis 1975 war Wand nach vorangegangenen Engagements in Wuppertal, Detmold und Salzburg Kölner Generaldirektor; 1982 übernahm er die Leitung des NDR-Orchesters, dessen Ehrendirigent auf Lebenszeit er heute ist. Die Veröffentlichung von Bruckners achter Sinfonie schließt eine Lücke: Günter Wand hat mit den „Berlinern“ bereits die Schwesternwerke Nr. 4, 5, 7 und 9 vorgelegt.



