Im Rahmen der bereits Anfang August bei musikwoche vorgestellten Tour „Vote For Change“, die für eine Ablösung des US-Präsidenten George W. Bush plädiert, hat Bruce Springsteen in einem Essay harte Worte für die amerikanische Regierung gefunden. So erklärt Springsteen in dem emphatischen Text, den die „Süddeutsche Zeitung“ heute veröffentlichte, dass die jetzige Regierung zu weit von den amerikanischen Werten abgekommen sei. „Deshalb ist es Zeit für einen Wechsel.“ Bisher habe er sich „abseits von Parteipolitik“ für bestimmte Ziele engagiert, doch „dieses Jahr steht zu viel auf dem Spiel, um die Wahlen in den USA einfach auszusitzen“, so der Sony-Künstler. „Unser Ziel ist eine Richtungsänderung der amerikanischen Politik und eine neue Führung des Landes im November“, formuliert er weiter. Er wirft der Regierung einen „unnötigen Krieg im Irak“, ein Rekord-Defizit im Staatshaushalt und eine Vertiefung der Kluft zwischen Arm und Reich vor. Konkret kritisiert der 54-Jährige, dass etwa die finanzielle Unterstützung von Kinderbetreuung am Nachmittag gekürzt werde, während die Regierung „den Reichsten des Landes, die nur ein Prozent der Bevölkerung ausmachen – hohen Tiere aus der Wirtschaft und wohlhabenden Gitarrespielern – Geld durch Steuersenkungen schenkt“.
Bruce Springsteen kritisiert US-Regierung
Im Rahmen der Tour „Vote For Change“, die für eine Ablösung des US-Präsidenten George W. Bush plädiert, hat Bruce Springsteen in einem Essay harte Worte für die amerikanische Regierung gefunden, die zu weit von den amerikanischen Werten abgekommen sei. „Deshalb ist es Zeit für einen Wechsel.“



