Musik

Britney kommt um Anzeige herum

Behörden kritisieren ihre Verantwortungslosigkeit.

Unverantwortlich sei dieses Vorgehen, so die Behörden, die nach Bekanntwerden des Vorfalls sofort eine Untersuchung in die Wege leiteten. Das kalifornische Gesetz schreibt vor, dass Kleinkinder in einem entsprechenden Sitz festgeschnallt sein müssen: Schon bei einem nur leichten Aufprall wäre kein Mensch mehr in der Lage, ein Kind aus eigenen Kräften festzuhalten

Prekär ist der Umstand insbesondere deswegen, weil Britney ihr Verhalten anfangs damit rechtfertigen wollte, dass sie von Paparazzi bedrängt und verfolgt wurde. Hätte dies der Wahrheit entsprochen, wäre ihr Handeln erst recht zu verurteilen, da US-Promis und die ihnen nachstellenden Fotografen sich gern mal eine rasante Verfolgungsjagd liefern, demnach mit erhöhtem Tempo unterwegs sind. Auf den Fotos waren jedoch keine Anzeichen von Hetze zu erkennen und auch die Fotografen hatten eine solche Situation dementiert.

Noch mal davongekommen

In logischer Konsequenz nahm die 24-Jährige nun in einem TV-Interview Stellung und entschuldigte sich für ihren Fehler. Die Paparazzi trügen ihrer Ansicht nach aber weiterhin eine Mitschuld: „In der vergangenen Wochen waren meine Mutter und ich unterwegs und sie haben uns böse bedrängt. Da tut man halt einfach instinktiv das, was zu tun ist“, so die Sängerin.

Die beschuldigte Fotoagentur streitet weiterhin alles ab. Die Situation habe keinen Anlass für Britneys übereiltes Handeln geboten. Wie auch immer der Vorfall sich nun abgespielt haben mag: Mit einer Anzeige muss die junge Mutter nicht rechnen. Weil kein Polizeibeamter die Sache bezeugen kann, wurde die Untersuchung eingestellt.