Musik

Britney droht Radiosender

Wegen einer aggressiven Werbekampagne fühlt sich der Popstar in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt und hat seine Anwälte eingeschaltet.

Wieder einmal ist Britney Spears zur Zielscheibe des Spottes geworden. Der gestrauchelte Popstar wurde von einem Radiosender zur Werbe- und Witzfigur in einer Person ernannt. Ohne die Sängerin oder ihr Management nach ihrer Erlaubnis zu fragen, ließ ein amerikanischer Radiosender Plakate mit dem kahlgeschorenen und recht desolat dreinblickendem Antlitz der 26-Jährigen anfertigen.

Dem nicht genug, ließ sich ein lustiges Kerlchen auch noch griffige Slogans einfallen, die neben Britneys Porträt platziert wurden. Je nach Plakat kann man dann so unschmeichelhafte Begrifflichkeiten wie „Schocktherapie“ oder kreative Bezeichnungen der Marke „Unzurechnungsfähig“ beziehungsweise „Total bekloppt“ lesen. Beworben werden sollte mit dieser Kampagne die „MJ Morning Show“ des in Florida ansässigen Radiosender WFLZ.

Piepegal

Britneys Anwälte, die sich direkt nach Bekanntwerden der Plakatierung eingeschaltet haben, drohen dem Sender jetzt mit einer Klage. Sollten die Werbeflächen nicht komplett und nachweisbar entfernt werden, sehe man sich vor Gericht wieder.

Die Verantwortlichen innerhalb des Senders dürften eigentlich kaum Einwände haben. Die gewünschte Aufmerksamkeit haben sie so oder so bekommen, Plakate hin oder her.