Musik

Britisches Live-Geschäft bilanziert Rekordjahr

Die britischen Konzertveranstalter scheinen von der Krise im Musikgeschäft unberührt. Sie verzeichneten im Jahr 2003 neue Bestwerte.

Die britischen Konzertveranstalter scheinen von der Krise im Musikgeschäft unberührt. Sie verzeichneten im Jahr 2003 neue Bestwerte. Die Urheberrechtsgesellschaft PRS (Performing Rights Society), in Großbritannien für die Auswertung von Aufführungsrechten zuständig, meldet ihr bestes Ergebnis seit ihrer Gründung vor 90 Jahren. Die PRS erwartet für 2003 nach vorläufigen Berechnungen Tantiemen in Höhe von zehn Mio. Pfund (14,5 Mio. Euro). Die Konzerte der Rolling Stones im Twickenham Rugby Stadion und von Robbie Williams in Knebworth hätten ebenso zum Tantiemenrekord beigetragen wie die großen Festivals in Glastonbury, Reading, Leeds und Glasgow. PRS-Director John Axon schrieb die guten Umsätze nicht nur dem guten Sommerwetter auf der Insel sondern auch dem gewandelten Freizeitverhalten seiner Landsleute zu: „Es ist inzwischen ein Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens, sich mindestens einmal pro Jahr ein großes Live-Event zu gönnen.“

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