Musik

Britischer Phonoverband bald ohne Chairman?

Peter Jamieson plant Gerüchten zufolge, sein Amt beim britischen Phonoverband BPI aufzugeben. Den Ausschlag sollen die erfolglosen Lobbyanstrengungen rund um die Verlängerung der Schutzfristen im Vorfeld des Gowers-Report gegeben haben.

Peter Jamieson plant Gerüchten zufolge, sein Amt als Chairman beim britischen Phonoverband BPI aufzugeben. Das wollen zumindest britische Branchenbeobachter erfahren haben. Angeblich sei Jamiesons Abschied bereits für Januar zu erwarten. Ob der Posten des Chairman neu besetzt werde, stehe hingegen noch nicht fest.

Eine offizielle Stellungnahme des Phonoverbands gibt es bislang nicht. Den Ausschlag sollen die erfolglosen Lobbyanstrengungen rund um die Verlängerung der Schutzfristen im Vorfeld des sogenannten Gowers-Report gegeben haben. Jamieson hatte die ausbleibende Empfehlung zur Verlängerung des Interpretenschutzes von 50 auf die geforderten 95 Jahre als „naiv und ignorant“ gegeißelt.

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