Musik

Britischer Markt für Alben knapp im Minus

Einbrüche bei den Compilations zogen den britischen Albummarkt im ersten Halbjahr 2005 ins Minus: Mit 66,7 Mio. Einheiten sank die Zahl der verkauften Longplayer um 1,2 Prozent. Auch das Singles-Geschäft steht weiter unter Druck.

Einbrüche beim Verkauf von Compilations zogen den britischen Albummarkt im ersten Halbjahr 2005 ins Minus: Mit 66,7 Mio. Einheiten sank die Zahl der verkauften Longplayer im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,2 Prozent. Während die Verkäufe von Artist-Alben in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 1,6 Prozent auf 52,6 Mio. Stück stiegen, gab die Zahl der abgesetzten Kopplungen um 10,3 Prozent nach und betrug nurmehr 14,1 Mio. Einheiten.

Auch die physische Single steht weiter unter Druck und brach bei 11,24 Mio. verkauften Einheiten formatübergreifend um 15,2 Prozent ein. Positive Zwischentöne kamen dabei von der 7-Inch-Single, die mit 503.400 verkauften Einheiten Zuwächse von mehr als 88 Prozent zum Vorjahreszeitraum verbuchte, und von der DVD-Single, von der 483.140 Stück einen Interessenten fanden – ein Plus von 126,6 Prozent. Mehr zum Thema