Die britische Musikbranche verkaufte im Dezember 2003 mit fast 32,4 Mio. Alben mehr Longplayer als jemals zuvor. Der Dezember 2002 als bisheriger Rekordmonat mit knapp 31,3 Mio. verkauften Exemplaren wurde um drei Prozent ausgestochen. Allein an den drei Tagen vor dem Weihnachtsfest gingen 5,3 Mio. Alben über die Theken Großbritanniens. Der positive Trend scheint sich zunächst auch fortzusetzen: So legte der britische Markt in der Woche bis zum 3. Januar mit fast 3,8 Mio. verkauften Longplayern um 5,4 Prozent im Vergleich zur Vorjahreswoche zu. Verglichen mit den Ergebnissen von vor zwei und vor drei Jahren lagen die Zuwächse bei 23 bzw. 41,2 Prozent. Trotzdem warnte Jim Batchelor, Verkaufsleiter beim Woolworths-Konzern und dessen Fachhandelstochter MVC, vor zunehmenden Gewinneinbußen im Zuge des anhaltenden Preiskriegs auf der Insel: „Vom Standpunkt der Plattenfirmen aus betrachtet zeigt der Markt eine gute Entwicklung – Großbritannien stemmt sich erneut gegen den weltweiten Trend. Von den Umsätzen her rangieren wir aber bestenfalls auf Vorjahresniveau.“ Mehr zum Thema
Britischer Markt erzielt Verkaufsrekord
Die britische Musikbranche verkaufte im Dezember 2003 mehr Alben als jemals zuvor. Der Dezember 2002 als bisheriger Rekordmonat wurde um drei Prozent ausgestochen.


